Mainoni bei 'Energiegesprächen Ossiach 2006'

Veränderungen in der Energiewelt sind große Chancen für österreichische Unternehmen

Ossiach (BMVIT/MS) - "Die Energiewelt wird sich in den nächsten Jahrzehnten drastisch verändern und wie diese Welt in 30 oder 40 Jahren aussehen wird, können wir heute nur schwer und ungenau vorhersehen", so Forschungsstaatsekretär Mag. Eduard Mainoni bei der gemeinsamen Eröffnung der 'Energiegespräche Ossiach 2006' mit Landeshauptmann Dr. Jörg Haider. Expertentreffen - wie eben diese jährlichen Energiegespräche - sind wichtige Beiträge in der Diskussion zur Absicherung der Energieversorgung und Entwicklung neuer Energieträger, so Mainoni.

Bis Freitag, den 12. April 2006 treffen sich in Ossiach heimische und auch internationale Experten zum Gedankenaustausch. Dieses Jahr widmen sich die Energiegespräche vor allem der langfristigen Tragweite von Investitionen in die Energiezukunft. Prominentester Gastredner des ersten Tages war der bulgarische Energieminister Rumen Ovcharov, der Bulgarien als Magnet für Investoren im Energiebereich darstellte. "Österreichische Unternehmen haben diese Chance bereits erfolgreich genutzt. Vor wenigen Wochen haben VA TECH Hydro und PORR Technobau von der bulgarischen Elektrizitätsgesellschaft NEK den Zuschlag für einen Auftrag im Gesamtwert von 68 Millionen Euro bekommen. Ein eindrucksvoller Beweis für die Innovationskraft von österreichischen Unternehmen", so der BZÖ-Staatssekretär.

Mainoni verwies in der Eröffnung aber auch auf das von der EU-Kommission entwickelte 'Grünbuch' zur künftigen Energiepolitik in Europa. Bis 2012 sollen 12 % des gesamten Energieverbrauchs aus erneuerbaren Quellen abgedeckt werden. "Österreich ist bereits am vielversprechenden Weg, dieses Ziel zu erreichen. Bis 2008 sollen 78 % des Stromverbrauchs aus erneuerbaren Quellen kommen", betont der Innovationsstaatssekretär und verweist auf die wirtschaftliche Bedeutung von Energietechnologien. "Alleine im Bereich der Solarenergie erwirtschaften rund 70 Unternehmen einen Gesamtumsatz von 180 Millionen Euro und schaffen damit ca. 3.600 Arbeitsplätze".

Um die langfristige Energieentwicklung verstärkt zu thematisieren, werden derzeit im Rahmen eines österreichischen Strategieprozesses ("Energie 2050") langfristige Energieoptionen entwickelt und bewertet. "Wir werden uns aber auch auf EU-Ebene dafür einsetzen, dass im kommenden 7. Forschungsrahmenprogramm mehr Geld für den Bereich der nichtnuklearen Energieforschung und -entwicklung zur Verfügung gestellt wird", schließt Mainoni. (Schluss)

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