ÖGB: Haider unterzeichnet Unterstützungserklärung "Zeichen setzen"

Bündnisobmann fordert völligen Privilegienabbau im ÖGB und ortet "neuen Klassenkampf"

Klagenfurt (OTS) - Bündnisobmann Jörg Haider hat heute seine Forderung nach einem völligen Privilegienabbau innerhalb des ÖGB erneuert und daher heute Mittag die Unterstützungserklärung für die Initiative "Zeichen setzen" der ÖGB-Basis unterzeichnet (Siehe www.zeichensetzen.at). Die jüngsten Enthüllungen über die dubiosen und gerichtsanhängigen Wohnungsvergaben, etwa dass Ex-BAWAG-Generaldirektor Elsner den Kaufpreis für sein Luxus-Penthouse mit sich selbst ausverhandelt hat, würden einmal mehr zeigen, dass die Gewerkschaftsbonzen, Luxus-Linken und Penthouse-Sozialisten niemals freiwillig auf ihre erworbenen Privilegien und Pfründe verzichten werden. "Das BZÖ wird daher weiter auf eine Priviliegienabbau-Garantie des ÖGB drängen, entsprechende Initiativen im Parlament setzen und den Reformkampf der Gewerkschafts-Basis unterstützen", so Haider.

"Wir erleben eine neue Form des Klassenkampfes: Früher kämpfte das Proletariat gegen die Bourgeoisie, heute kämpft das Proletariat gegen die Bonzen und Raubtierkapitalisten in den eigenen Reihen", erklärte der BZÖ-Chef. Er unterstütze diesen Kampf der Basis, betonte Haider und nannte als Beispiel für den Reformbedarf die dringend notwendigen Gehaltskürzungen bei den Gewerkschaftsbonzen. So verdient Eisenbahner-Chef Wilhelm Haberzettl 13.400 Euro brutto monatlich, ÖGB-Vizepräsidentin und SPÖ-Abgeordnete Renate Csörgits kommt auf 13.191,59 Euro und ÖGB-Präsident Hundsdorfer auf 12.406,78 Euro. Top-Verdiener im ÖGB sei aber der leitende Sekretär Richard Leutner, der es mit seinen kumulierten Gagen auf unglaubliche 16.572,16 Euro brutto monatlich bringt.

"Der Frust der vielen einfachen Gewerkschaftsmitglieder ist angesichts solcher Zustände nur zu verständlich. Die Verteidigung der ÖGB-Spitzengagen und Sonderpensionen durch Gusenbauer und Hundsdorfer beweisen Reformunwillen, Abgehobenheit und Arroganz der Luxus-Linken und Gewerkschaftsbonzen. Die Reform des Gewerkschaftsbundes muss kommen und beim Privilegienabbau beginnen", so der Bündnisobmann abschließend.

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