Berücksichtigung von KMU am öffentlichen Beschaffungsmarkt abgesichert

Wirtschaftskammer General Mitterlehner: Bundesbeschaffung muss KMU-freundlicher werden

Wien (PWK303) - "Als KMU freundliche Novelle zum BundesbeschaffungGmbH Gesetz wurde heute im Finanzausschuss der von allen vier Parteien angenommene Entschließungsantrag des Bundesrates beschlossen", freut sich Reinhold Mitterlehner, Generalsekretär der Wirtschaftskammer Österreich. Dadurch war es möglich, der Ausdehnung des Tätigkeitsbereiches der Bundesbeschaffung GmbH (BBG) in der geplanten Form zuzustimmen.

In den acht KMU relevanten Beschaffungsgruppen, die in der Studie der KMU Forschung Austria ausgewiesen wurden, wird es damit in Zukunft auch für Kleinstbetriebe mit bis zu neun Beschäftigten einfacher werden, sich an den Ausschreibungen der BBG zu beteiligen.

Konkret bedeutet das mehr Chancen für KMU am öffentlichen Beschaffungsmarkt, insbesondere für Gebäudereiniger, Dienstleister der Informationstechnologie sowie für Unternehmen in den Bereichen Büro- und EDV-Verbrauchsmaterial, Lebensmittel, Betriebsverpflegung, Wäscherei, Metall und Maschinen, Elektro- und Elektronikgeräte sowie deren Instandhaltung.

In Zukunft hat die Bundesbeschaffung GmbH (BBG) zweckmäßigerweise Leistungen in diesen Beschaffungsgruppen auf regionaler Ebene im Sinne von NUTS 3, das sind zusammengefasste Bezirksregionen, auszuschreiben.

"Damit ist gewährleistet, dass die Grundlage für eine nahversorgungs-, klein- und mittelbetriebsfreundliche Beschaffungspraxis der BBG nun auch im Gesetz verankert ist", so Mitterlehner. "Das ist ein klares Bekenntnis der Politik dahingehend, dass öffentliche Beschaffungsmärkte für große und kleine Unternehmen offen sein müssen." (Rh)

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