Lunacek unterstützt Ziele des Alternativengipfels

Grüne fordern Sozial- und Ökostandards sowie Menschenrechte statt Freihandelsdoktrin

Wien (OTS) - "Es ist wichtig und notwendig, dass der heute in Wien eröffnete Alternativengipfel 'Enlazando Alternativas' stattfindet und konkrete Alternativen zur herrschenden Freihandelsdoktrin aufzeigt", erklärt Ulrike Lunacek, außenpolitische Sprecherin der Grünen, die selbst bei der Eröffnung dabei war. "Die Grünen unterstützen die Forderungen des Alternativengipfels, mit denen Sozial- und Ökostandards sowie Menschen- und Frauenrechte eingefordert werden", so Lunacek. "Auch den Vorständen in den transnationalen Unternehmen, die sich in Lateinamerika und anderswo über nationale Arbeitsgesetze und über internationale Sozial- und Ökostandards hinwegsetzen, muss klar sein, dass sie nur in sozial stabilen Gesellschaften mit hohen Umweltstandards nachhaltige Erfolge erzielen können. Von wirtschaftlichen Eintagsfliegen haben nur einzelne Aktionäre etwas, aber nicht die Gesellschaften, in denen die Unternehmen tätig sind," so Lunacek. "Corporate Social Responsibility gilt nicht nur für die Industrieländer, sondern besonders für die weniger entwickelten Länder", betont Lunacek.
Lunacek hofft, dass die konkreten Ergebnisse des Alternativengipfels auch Eingang in die Debatten der RegierungschefInnen und StaatspräsidentInnen am offiziellen Gipfel und in der Folge in die EU-Politik und in die Politik der Regierungen in Lateinamerika und der Karibik finden werden.

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