Lehrstellenmarkt - SP-Ekkamp: Kritik der Opposition an Wiener Stadtregierung geht ins Leere

Wien (SPW-K) - "Wien schöpft in seinem Bereich alle Möglichkeiten aus, um die Probleme am Lehrstellenmarkt zu verringern. Hauptursache der unerfreulichen Situation für jugendliche Arbeitssuchende ist die unzureichende Arbeitsmarktpolitik des Bundes, der grundsätzlich für den Arbeitsmarkt zuständig ist und bis zum Jahr 2000 auch diese Verantwortung wahrgenommen hat. Seit ihrem Regierungsantritt versucht die schwarzblauorange Regierung diese Verantwortung - wie auch in vielen anderen Bereichen - wegen ihrer eigenen Unzulänglichkeit auf die Bundesländer und andere Körperschaften ganz einfach abzuschieben", reagierte Mittwoch der Vorsitzende-Stellvertreter des Finanzausschusses des Wiener Gemeinderates, Franz Ekkamp, auf die Kritik von VP-Hoch und GA Vana an der Stadt Wien.

Ekkamp erinnerte daran, dass die Stadt u.a. über den Wiener ArbeitnehmerInnenförderungsfonds (waff) eine Vielzahl von Maßnahmen für Lehrstellensuchende, so u.a. Lehrlingsstiftungen, die Aktion Lehrstellenfinder und den Ausbildungsverbund verwirklicht habe. Ekkamp: "Die Bemühungen machen sich jedenfalls bezahlt. Im vergangenen Jahr hat Wien einen Lehrstellenzuwachs um 2,7 Prozent verzeichnen können. Hervorgehoben muss allerdings auch werden, dass immer mehr junge Menschen aus den Bundesländern Lehrstellen in Wien erhalten und diese Tendenz derzeit weiter stark steigend ist. Bereits mehr als jeder vierte Lehrling in einem Wiener Unternehmen bzw. im Magistrat hat hier nicht seinen Wohnort. Die Unternehmen in Wien, aber auch der Magistrat der Stadt, entlasten wesentlich den Lehrstellenmarkt in den anderen Bundesländern".

Nicht zuletzt betonte der SP-Gemeinderat, dass der Magistrat und die Unternehmen der Stadt erst unlängst die Anzahl der Lehrstellen um zusätzlich 200 Ausbildungsplätze auf insgesamt 1.200 erhöht hätten, während unter der schwarzblauorangen Bundesregierung die Zahl der Lehrplätze in den Ministerien aber auch in den Unternehmen des Bundes in den vergangenen sechs Jahren deutlich abgenommen habe. Die Situation in Wien sei also, so Ekkamp, von besonders schwierigen, durch die derzeitige Bundesregierung verursachten Umfeldbedingungen gekennzeichnet. "Trotzdem verbessert sich nicht zuletzt wegen der zusätzliche Maßnahmen der Stadtregierung die Lehrstellensituation in Wien. Die Kritik der Rathausopposition an der Stadtregierung geht daher auch auf diesem Gebiet ins Leere", schloss Ekkamp. (Schluss)

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