Borealis Central Europe: Arbeitssicherheit weiter verbessert - 2005 das beste Ergebnis seit Bestehen des Unternehmens

Wien (OTS) - Borealis Central Europe konnte im vergangenen Jahr
die Sicherheitsperformance der Produktionsstandorte Schwechat und Burghausen (D) sowie des Innovation Centre in Linz erneut verbessern:
Die internationale Kennzahl TRI ("Total Recordable Injuries"), die Unfälle pro Million Arbeitsstunden misst, lag bei 0,7. Zum Vergleich:
Der Durchschnitt in Österreich und Deutschland beträgt 30 Unfälle pro 1 Million Arbeitsstunden. Besonders erfreulich ist dieses Ergebnis -das beste in der mehr als 40-jährigen Geschichte der Kunststoffproduktion in Schwechat - angesichts der Tatsache, dass sowohl die Fertigstellung und Inbetriebnahme der neuen Produktionsanlage (die Anlage mit einer Jahreskapazität von 350.000 Tonnen zur Herstellung von Polyethylen nach der konzerneigenen Borstar-Technologie wurde im Oktober 2005 in Betrieb genommen) als auch die (routinemäßig alle fünf Jahre stattfindende) Anlagenrevision in Schwechat ohne Probleme realisiert werden konnten. Damit waren neben den 850 Borealis-Mitarbeitern rund 800 Mitarbeiter von Partnerunternehmen beschäftigt.

Grundlage der kontinuierlichen Verbesserung der Arbeitssicherheit ist ein bei dem internationalen Kunststoffhersteller seit 2001 konsequent umgesetztes Programm, das einen "Quantensprung" in Sicherheitsfragen erbrachte und zu einer laufenden Reduktion der TRIs an allen Produktionsstandorten von 16,3 im Jahr 1996 auf 6,9 im Jahr 2001 und auf 1,7 in 2005 führte. Der Borealis wurde dafür im Jahr 2005 der renommierte, internationale DuPont Safety Award in der Kategorie "Business Impact" verliehen.

"Borealis ist überzeugt, dass herausragende Leistungen in den Bereichen Sicherheit, Gesundheit und Umwelt Voraussetzungen für den wirtschaftlichen Erfolg sind", erläutert DI Thomas Abel, General Manager der Borealis Central Europe. "Die vier Grundwerte des Unternehmens - Verantwortung, Respekt, 'Höher hinaus' und 'Nimblicity(TM)' (eine Kombination von nimble = flink und simple = einfach) - bestimmen die Geschäftsphilosophie und die Handlungsweise aller Mitarbeiter. Proaktives Risikomanagement ist ein Teil davon."

Borealis Central Europe hat den Gedanken "If we can’t do it safely, we don’t do it at all" als Leitmotiv des Sicherheitskonzeptes gewählt. Gefördert wird das Sicherheitsdenken und -verhalten durch ständiges Training der Erkennung von Risiken, die laufende Analyse von Beinahe-Unfällen - der so genannten "Near Misses" - und durch die konsequente Anwendung der Kurz-Risikoanalyse "Take 2". Mit zahlreichen Maßnahmen werden die Mitarbeiter ebenso wie Lieferanten und Partner des Unternehmens auf das Thema Sicherheit und Gesundheit "eingeschworen".

Die Kurz-Risikoanalyse Take 2 basiert auf der Erkenntnis, dass menschliches Fehlverhalten - wie zum Beispiel Selbstüberschätzung, Unachtsamkeit oder auch Eile - für die überwiegende Anzahl der Unfälle verantwortlich ist und demgemäß die Eigenverantwortung aller gesteigert werden muss. Das für Schwechat entwickelte Pilotprojekt mit dem Schwerpunkt auf verhaltensorientierte Sicherheit stellt den Menschen in den Mittelpunkt und umfasst auch die generelle Förderung des Gesundheitsbewusstseins. Auch in diesem Bereich zeigen sich erfreuliche Ergebnisse: Die krankenstandsbedingte Abwesenheit bei Borealis Central Europe beträgt 2,8 Prozent - weniger als die Hälfte des Durchschnitts heimischer Industriebetriebe.

Das Borealis-Gesundheitsprogramm war auch Ausgangspunkt für die Gründung einer Gesundheitsplattform in der Region Schwechat. Dabei haben sich viele namhafte Betriebe der Region auf Initiative der Stadtgemeinde und der Schwechater Sportvereinigung (SVS) zusammengeschlossen, um gesundheitsfördernde Maßnahmen den Mitarbeitern koordiniert und damit effizienter anbieten zu können.

Nach dem Konzept der "Near Misses" werden bei Borealis Central Europe pro Jahr rund 2.500 potentielle Gefahrenquellen aufgedeckt und analysiert - im Schnitt meldet jeder Mitarbeiter des Unternehmens pro Jahr etwa drei Problembereiche. Wolfgang Haider, HSEQ Manager: "Es geht dabei um Gefährdungen der unterschiedlichsten Art: Über unsichere Bedingungen, wie eine fehlende Schutzabdeckung, muss man ebenso reden wie über riskantes Verhalten oder Abläufe, die Gefahrenquellen bergen." Mitarbeiter, Manager, Sicherheitsfachkräfte und bei Bedarf auch der Arbeitsmediziner erörtern Sicherheitsfragen in themenspezifischen Besprechungen. Zur Prävention zählen auch regelmäßige Begehungen im Werk, so genannte "Observation Tours". "Sicherheit ist eine gemeinsame Angelegenheit von Management und allen Mitarbeitern. Arbeitssicherheit ist ein Thema, das nicht in Besprechungszimmern gelöst werden kann, es hat seinen Platz vor Ort, im direkten Kontakt mit den Mitarbeitern, die ihre Vorschläge direkt, spontan und ohne Umwege einbringen sollen."

Bei Borealis wird jeder Unfall detailliert analysiert, und zwar hinsichtlich der direkten Ursache, der indirekten Ursachen (den Wurzeln des Problems) sowie der Managementverantwortung.

Das umfassende Sicherheitsdenken der Mitarbeiter fördert Borealis auch mit dem eigens entwickelten Programm "24h Care". Ausgehend von dem Gedanken, dass Sicherheit am Arbeitsplatz eine grundlegende Einstellungsfrage ist, fördert das Unternehmen auch Gesundheits- und Sicherheitsbelange, die keinen direkten Bezug zur Arbeit haben. So werden körperliche und soziale Freizeitaktivitäten der Mitarbeiter, wie Yoga- und Nordic-Walking-Kurse, ebenso unterstützt wie Gesundheitsvorsorge, richtige Ernährung oder ein Fahrsicherheitstraining für alle Mitarbeiter. Für das Programm erhielt Borealis Central Europe 2005 den OÖ Zukunftspreis. "Borealis hat eine starke Führungsrolle bei der Implementierung eines umfassenden Sicherheitsdenkens im Unternehmen und bei Zulieferern gezeigt", heißt es in der Begründung.

"Die Sicherheit beginnt im Kopf und darf keinesfalls am Werkszaun enden."

Borealis ist ein führender Anbieter von innovativen, hochwertigen Kunststoffen mit mehr als 40 Jahren Erfahrung in der Entwicklung, Produktion und Vermarktung von Polyethylen (PE) und Polypropylen (PP). Wir konzentrieren uns auf die Bereiche Rohrsysteme, Kabel und Leitungen für das Energie- und Kommunikationswesen, Kfz-Ausstattung und anspruchsvolle Verpackungen. Wir sind stark im europäischen Markt und expandieren im Nahen Osten und im asiatisch-pazifischen Raum dank Borouge, dem Joint Venture mit der Abu Dhabi National Oil Company (ADNOC). Mit unserer Technologie entstehen Kunststoff-Produkte, die einen wesentlichen Beitrag zu unserer heutigen Gesellschaft leisten. Wir fühlen uns unserem Leitgedanken, mit Kunststoffen die Zukunft aktiv zu gestalten (‘Shaping the Future with Plastics’), verpflichtet.

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