Dolinschek: Rahmenbedingungen für berufliche Integration von Menschen mit Behinderung weiter verbessern

Volkshilfe Jobfabrik und Spar-Unternehmen sind gutes Beispiel, wie man Jugendlichen mit Behinderung einen Weg ins Berufsleben ermöglichen kann

Wien (OTS) - Sozialstaatssekretär Sigisbert Dolinschek hat heute
im Rahmen seines Besuchs bei der Volkshilfe Jobfabrik dem Leiter der Sparakademie, Komm. Rat Jörg Schielin, eine Auszeichnung für sein Engagement im Bereich der beruflichen Integration von Jugendlichen mit Lernbehinderungen verliehen. "Die gute Zusammenarbeit zwischen der Jobfabrik und der österreichischen Handelskette Spar zeigt auf, dass es Jahr für Jahr gelingt, durch professionelle Hilfe und Unterstützung die Fähigkeiten, Fertigkeiten und Ressourcen der Jugendlichen mit Behinderung zu stärken und ihnen so eine erfolgreiche berufliche Zukunft zu ermöglichen", betonte Dolinschek. ****

Durch theoretischen Unterricht sowie durch praktische Lehreinheiten in der Spar-Akademie schließen diese Jugendlichen nach 12 Monaten als "qualifizierte Verkaufshilfskräfte" ab. "Nur durch gemeinsame Anstrengungen kann es gelingen, Jugendlichen mit Behinderung den oftmals schwierigen Weg in das Berufsleben zu ermöglichen. Die Jobfabrik mit ihren Kooperationspartnern ist ein gutes Beispiel dafür, dass es unter dem Motto "Jugend in die Wirtschaft" gelingen kann", so der Staatssekretär weiter.

In Österreich leben etwa 800.000 Menschen mit Behinderung. Sie alle haben ein Recht auf Arbeit. Das Bewusstsein, durch eigene Arbeit seinen Beitrag zum gesamtgesellschaftlichen Nutzen leisten zu können, ist eine ungeheure Motivation für Menschen mit Behinderung. Aus Eigenem heraus und auch durch die Möglichkeit der vollen Einbindung in die sozialversicherungsrechtlichen Gesetze, wird vor allem das Selbstbewusstsein dieser Personengruppe deutlich gefördert und unterstützt. Arbeit ist nun einmal für Menschen - egal ob sie behindert sind, oder nicht - ein wesentlicher Faktor der Selbstdefinition als Bürger eines Gemeinwesens.

Dolinschek verwies einmal mehr auf das bewährte Instrumentarium des Behinderteneinstellungsgesetzes, das es ermöglicht, Menschen mit Behinderung verstärkt in den Arbeitsmarkt zu integrieren, bzw. im Beschäftigungsprozess zu erhalten. "Viele innovative Ideen und Projekte konnten durch die Behindertenmilliarde finanziert, unterstützt und realisiert werden und sie ist heute ein wichtiger Bestandteil bei der Integration von Menschen mit Behinderung geworden", schloss Dolinschek. (Schluß) bxf

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