Quantensprung in der Kinderbetreuung in Kärnten

Landesregierung unterstützt "mobile Tagesmütter" des Hilfswerks

Kärnten (OTS) - "Die Kinderbetreuung in Kärnten wird jetzt endlich so flexibel, wie es berufstätige Eltern schon lange fordern", freut sich Hilfswerk-Präsidentin Elisabeth Scheucher-Pichler über den einstimmigen Regierungsbeschluss, das Angebot der "mobilen Tagesmütter" flächendeckend in ganz Kärnten auszubauen und die notwendige Finanzierung sicherzustellen. "Das Hilfswerk versteht sich als Lobby für Kinder und Familien. Letztendlich haben unsere Argumente und die Vorschläge für konkrete Maßnahmen alle Verantwortlichen überzeugt", blickt Scheucher-Pichler auf eine lange Verhandlungsstrecke zurück.
Für die Finanzierung der "mobilen Tagesmütter" werden rund 700.000 Euro zur Verfügung stehen. Dadurch kann einerseits das Angebot in ganz Kärnten ausgebaut und andererseits der von den Eltern zu zahlende Beitrag deutlich verringert werden. Künftig wird der Stundensatz 5 Euro für ein Kind, 4 Euro bei zwei Kindern und 3 Euro bei drei Kindern betragen.
"Besonders für AlleinerzieherInnen und für berufstätige Eltern, die auch an Samstagen oder länger als bis 17 Uhr arbeiten, bedeutet der Beschluss eine wesentliche Erleichterung, Beruf und Kinder zu vereinbaren", unterstreicht Scheucher-Pichler die familienpolitische Bedeutung der Initiative.
Das Hilfswerk ist führender Anbieter mobiler Dienste in Österreich. Neben der Hauskrankenpflege und der Seniorenhilfe liegt der Schwerpunkt auf innovativer und flexibler Kinderbetreuung. Rund 1.400 qualifizierte Tagesmütter betreuen regelmäßig mehr als 8.000 Kinder. Insgesamt beschäftigt das Hilfswerk 7.370 MitarbeiterInnen und ist für weit über 80.000 Kundinnen und Kunden im Einsatz.

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