GPA-Schneider fordert Stopp der Prekarisierung im Forschungsbereich

"Jobmotor Forschung" Konferenz in Innsbruck

Wien (GPA/ÖGB) - "Attraktive Arbeitsbedingungen für ForscherInnen sind die Grundlage jeder Innovation. Den Forschungsstandort Österreich sichern, bedeutet angemessenes Entgelt und faire Arbeitsbedingungen an Universitäten, Forschungseinrichtungen und Unternehmen. Die GPA-Tirol ist in diesem Bereich immer häufiger mit prekären Arbeitsverhältnissen konfrontiert. An Universitäten nehmen Umgehungsverträge überhand! Hier müssen von den Verantwortlichen klare Bedingungen geschaffen werden!", fordert der Regionalgeschäftsführer der Gewerkschaft der Privatangestellten, Gerhard Schneider, anlässlich der am Montag, dem 8. Mai, im Management Center Innsbruck stattgefundenen Diskussionsveranstaltung 'Jobmotor Forschung'.++++

Unter dem Titel 'Jobmotor Forschung' hat die Gewerkschaft der Privatangestellten BetriebsrätInnen aus kleinen und mittleren Unternehmen sowie Fach- und Führungskräfte aus Vorarlberg und Tirol zu einer Konferenz ins Management Center Innsbruck geladen. Am Programm stand eine Auseinandersetzung mit Österreichs Forschungspolitik und Forschung als Arbeitsplatzbeschaffer. Gerhard Schneider formulierte seine Forderung gegenüber DI Peter Baumhauer von der Österreichischen Forschungsförderungsgesellschaft (FFG) und Dr. Ludovit Garzik, Geschäftsführer des Rats für Forschung und Technologieentwicklung (RFT).

Dass Forschungsförderung in kleinen Unternehmen das Potential hat, ein solches kleines Unternehmen an die Weltspitze zu bringen, demonstrierten DI (FH) Tobias Stadler, Entwicklungsprojektleiter des Vorarlberger Unternehmens Baur Prüf- und Messtechnik GmbH, gemeinsam mit seinem Betriebsratsvorsitzenden Hermann Kronberger. Mit Mitteln der FFG konnte das Unternehmen Entwicklungen vorantreiben, die den Umsatz des Unternehmens beinahe verdreifachten und den MitarbeiterInnenstand von 50 auf 90 Personen anhoben.

'Jobmotor Forschung' ist ein gemeinsames Projekt von ÖGB, GPA und innovatives-österreich.at.

Die nächsten Konferenztermine:
30. Mai 2006, Linz
12. Juni 2006 , Graz
28. Juni, Wien

Informationen über die betrieblichen Beispiele sowie die Namen der RednerInnen finden sich auf www.gpa.at/jobmotor

Ein detailliertes Terminaviso erfolgt unmittelbar vor den Konferenzen!

ÖGB, 10. Mai
2006 Nr. 333

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GPA
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