UGöD: "Keine Spur von Erneuerung in der GöD!"

FCG und FSG in großkoalitonärer Eintracht gegen Anerkennung der Unabhängigen GewerkschafterInnen in der GöD: "Demokratiepolitische Bakrotterklärung der FSG."

Wien (OTS) - "Von Erneuerung, Überparteilichkeit und Demokratie
ist in der GöD nach wie vor keine Spur. Die FCG verhält sich undemokratisch wie eh und je, die FSG sekundiert ihr dabei willig," kommentiert Wilfried Mayer, ein Vertreter der Unabhängigen GewerkschafterInnen (UGöD) in der Bundessektionsleitung der PflichtschullehrerInnen, die Geschehnisse rund um den Gewerkschaftstag der PflichtschullehrerInnen. Die UGöD , die 11 von 148 Delegierten stellt, wollte im Rahmen eines Initiativantrags die längst fällige Anerkennung der UG als Fraktion in der GöD einfordern.

Um diesen Initiativantrag einbringen zu können, wären auch Unterstützungsunterschriften von FSG-Delegierten notwendig gewesen. "Die FSG signalisierte uns gegenüber auch durchaus Bereitschaft, diese Initiative für mehr Demokratie und Minderheitenrechte in der GöD zu unterstützen. Dann wäre die FCG mit ihrer zu erwartenden Ablehnung alleine dagestanden. Nach der Fraktionssitzung der Sozialdemokraten ist nun allerdings alles anders, es gibt keinerlei Unterstüzung seitens der FSG. Eine demokratiepolitische Bankrotterklärung erster Güte," empört sich Meyer.

Zur Erinnerung: die UGöD war die große Wahlsiegerin der letzten Personalvertretungswahlen im öffentlichen Dienst, erreichte 10 % der Stimmen. Bis heute ist sie allerdings nicht als Fraktion, mit allen statutarisch verankerten Mitbestimmungsrechten anerkannt, sondern lediglich als Gewerkschaftsgruppe. "Die GöD bleibt ein demokratisches Notstandsgebiet, nirgendwo sonst im ÖGB gibt es derartig hohe und absurde Anerkennungskriterien für Fraktionen - gegen das Statut des ÖGB, wo die UG längst anerkannte Fraktion ist. Dass die FSG diese schwarzen Machtspielchen auch noch aktiv unterstützt, macht sie zu peinlichen Mittätern. Mit ihrem Verhalten haben rot und schwarz der Gewerkschaftsbewegung damit einen Bärendienst erwiesen und einmal mehr gezeigt, dass Überparteilichkeit und Unabhängigkeit bloße Lippenbekenntnisse sind - zumindest in der GöD," schließt Mayer.

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Wilfried Mayer, Unabhängige GewerkschafterInnen in der GöD,
Tel: 0676/508 14 98

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