Swoboda: Lateinamerikagipfel für neues Verhältnis EU-Lateinamerika nutzen

Wien (SK) - "Der Lateinamerikagipfel muss von der österreichischen Präsidentschaft dazu genutzt werden, die heikle Phase, in der sich die Partnerschaft befindet, für eine neues Verhältnis zwischen der EU und Lateinamerika zu nutzen", fordert der SPÖ-Europaabgeordnete Hannes Swoboda. ****

"Ein klares Verständnis für Maßnahmen, die dabei helfen können, die soziale Lage der zahlreichen armen Menschen in Lateinamerika zu verbessern, sollten Teil des Verhältnisses sein. Daher sind auch die von einigen Staaten gesetzten Schritte, mehr Kontrolle über die Energieressourcen zu bekommen, in diesem Sinne durchaus zu verstehen", meint Swoboda.

In diesem Zusammenhang müssen auch die multilateralen Konzerne verstärkt in die Pflicht genommen werden. "Die Konzerne müssen ein entsprechendes Verhalten an den Tag legen und sich mehr um die Interessen der nationalen und lokalen Interessen bemühen. Die Einnahmen aus Öl und Erdgas sollten in erster Linie in die Ausbildung und die Infrastruktur investiert werden", fordert der Europaabgeordnete.

"Es muss klargestellt werden, dass sich die europäische Politik gegenüber Lateinamerika nicht an der Politik der USA gegenüber den südlichen Nachbarn orientieren darf. Sie muss eine eigenständige Politik darstellen, ausgehend von den "Lehren", die aus dem europäischen Wirtschafts- und Sozialmodell für Lateinamerika gezogen werden können", so Swoboda abschließend. (Schluss) ps/mp

Service: Veranstaltung am Samstag, 13.5. um 11:00 Uhr: "Kunst und Kulturpolitik - Chance einer Tradition" mit dem Präsidenten Venezuelas, Hugo Chavez u.a. in der Kunsthalle Wien

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