VP-Gerstl ad Schieder: Augen nicht vor Fakten verschließen

Wien (VP-Klub) - "Wer die Flächenumwidmung zu Gänze liest und die örtlichen Gegebenheiten kennt, wüsste, welch fatale Auswirkungen die Pläne der SP-Stadträtin Brauner auf die Steinhofgründe haben. Mit den geplanten Umwidmungen soll derzeit Grünland in der Größe von 25 Fußballfeldern oder der gesamten Stadtparkfläche neu verbaut werden", reagiert LAbg. Wolfgang Gerstl, ÖVP Wien Fraktionsvorsitzender im Planungsausschuss der Stadt Wien, auf die Aussendung und falsche Darstellung der Fakten von SP-Stadtrat Schieder.

Derzeit ist zwar alles Bauklasse III, darf jedoch nur für öffentliche Zwecke genutzt und aufgrund des Denkmalschutzes nicht verbaut werden. Mit der neuen Flächenwidmung soll nun das Areal für kommerzielle Zwecke zugänglich gemacht werden. Das heißt, erst mit der neuen Widmung wäre der Errichtung von Wohn- und Bürobauten Tür und Tor geöffnet. "Die Flächenwidmung muss zwar erneuert werden, bedarf aber keiner Änderung, so wie es die SP-Stadtregierung plant und uns vorzumachen versucht. Es wird lediglich ’die Gunst der Stunde’ genutzt, um Geld für das marode Gesundheitsressort durch einen massiven Eingriff in den Wald- und Wiesengürtel zu lukrieren", so Gerstl.

"Wieder werden den Wienerinnen und Wienern verdrehte Tatsachen aufgetischt. Fakt ist, dass das Grünland und der Biosphärenpark rund um die Steinhofgründe zerstört werden. Die Augen davor zu verschließen, war schon in vielen anderen Fällen nicht gut, Herr Schieder", schließt Gerstl.

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