Rossmann: Forderungen der Pflichtschüler sollte man ernst nehmen

Wien (OTS) - "Überlegungen zur weiteren Förderung der schulischen Demokratie sind durchaus sinnvoll", stellte die Bildungssprecherin des Freiheitlichen Parlamentsklubs-BZÖ NR-Abg.Mares Rossmann im Vorfeld des heutigen Unterrichtsauschusses fest. Die Forderungen der Pflichtschüler solle man ernst nehmen.

Die Erfahrungen in Zusammenhang mit dem Kinderkongress seien allerdings nicht nur positive gewesen. Kinder seien mehrfach nur als "Sprachrohr" für die Vorstellungen "Dritter" missbraucht worden, sagte Rossmann. Forderungen seien nicht von den Schülern selbst gekommen, sondern wurden als "speaking notes" von ihren Lehrern sprachlich vorformuliert worden..

Es sei auch zu hinterfragen, in wie weit Kinder überhaupt schon im Volksschulalter für solche schuldemokratischen Zwecke herangezogen werden können. Sie Rossmann, schließe jedenfalls die 1. und die 2. Klasse Volksschule dezidiert aus. Sie wehre sich auch gegen mehr Projektunterricht in der Volksschule. Hier sollten die Kulturtechniken, wie lesen, schreiben und rechnen im Vordergrund stehen.

"Prinzipiell ist gegen mehr Schuldemokratie nichts einzuwenden, allerdings darf es zu keiner parteipolitischen Vereinnahmung von Schülerinnen und Schülern kommen", so Rossmann.

Rückfragen & Kontakt:

Pressereferat Freiheitlicher Parlamentsklub-BZÖ

OTS-ORIGINALTEXT UNTER AUSSCHLIESSLICHER INHALTLICHER VERANTWORTUNG DES AUSSENDERS | NFC0003