Iraschko (KPÖ) kritisiert großzügige Förderungen der Gemeinde Wien für Parteifeste

Wien (OTS) - Empört zeigt sich KPÖ-Bezirksrat Josef Iraschko über einen Bericht in der U-Bahn-Zeitung "HEUTE", laut welchem SPÖ und ÖVP sich bei der heute stattfindenden Sitzung des Kulturausschusses der Gemeinde Wien "großzügig" mit Spenden für ihre Parteifeste versorgen werden.

Iraschko: "806.000 Euro für das Stadtfest der ÖVP und über 1,71 Millionen Euro für das Maifest und das Donauinselfest werden SPÖVP heute beschließen. Diese Zahlen kontrastiert mit den lächerlichen 10.000 Euro, die das Volksstimmefest 2005 erhalten hat, lassen sicherlich bei vielen Menschen den Verdacht aufkommen, dass es sich um parteipolitischen Mißbrauch öffentlicher Gelder handelt."

Zur Behauptung von Harry Kopietz, dass das Donauinselfest der Wiener Wirtschaft 40 Millionen Euro bringt, sagt Iraschko: "Wenn ich die 60jährige Geschichte des Volksstimmefestes im Prater, welches alljährlich ebenfalls mit zehntausenden BesucherInnen aufwarten kann, in Rechnung stelle, dann schuldet die Gemeinde Wien und die Wr. Wirtschaft der KPÖ mehrere Millionen Euro an vorenthaltener Kulturförderung.

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