SP-Klicka: "Wien sichert die Dialyseversorgung!"

Wien (SPW-K) - "Die Aussagen von VP-Gesundheitssprecherin Korosec entbehren - wie es leider zur Regelmäßigkeit geworden ist - wieder einmal jeder Grundlage", reagierte heute die Vorsitzende des Wiener Gesundheitsausschusses, Gemeinderätin Marianna Klicka, auf Aussagen von VP-Korosec zum Thema Dialyse. "Tatsache ist, dass in Wien jährlich die Anzahl an Dialyse-PatientInnen steigt. Um die Versorgung sicherzustellen und den steigenden Bedarf abdecken zu können, hat die Stadt Wien in den vergangenen zwei Jahren im Kaiser-Franz-Josef-Spital und im Donauspital zusätzliche Kapazitäten für 66 PatientInnen geschaffen."

Darüber hinaus habe man im September 2005 im Hanusch Krankenhaus der Wiener Gebietskrankenkasse den vollen 3-Schicht-Betrieb aufgenommen - "damit können 25 PatientInnen mehr versorgt werden", unterstrich Klicka. "Bis 2009 werden neue Dialyse-Plätze für insgesamt 102 PatientInnen im Wilhelminenspital und in der Rudolfstiftung errichtet."

Im AKH werde die Dialyse-Station bis 2009 völlig erneuert und modernisiert. "Die Nephrologie übersiedelt in das Gebäude der Klinik für Neuropsychiatrie, das aufgestockt wird."

"Die Angriffe von Korosec auf den Krankenanstaltenverbund hinsichtlich einer "Monopolstellung" richten sich von selbst: Haben wir doch vor einigen Wochen ein zukunftsweisendes, innovatives Projekt präsentiert, in Zusammenarbeit mit der Wiener Gebietskrankenkasse und den Barmherzigen Brüdern", so Klicka. "Gemeinsam errichten wir ein eigenes Dialysezentrum für bis zu 400 PatientInnen. Das ist ein für Österreich bemerkenswertes Projekt, das zeigt, dass wir uns in Wien erfolgreich den Herausforderungen des Gesundheitssystems stellen!"

Durch den ständigen Ausbau in den vergangenen zwei Jahren habe die vierte Schicht weitgehend abgebaut werden können. "Es kann allerdings noch vereinzelt vorkommen, dass eine vierte Schicht gefahren wird -dann, wenn auf einem Schlag viele Akutdialysen notwendig werden und auf Wunsch einiger weniger Patienten."

"Mit den Plätzen für 102 PatientInnen, die bis 2009 im Wilhelminenspital und in der Rudolfsstiftung errichtet werden, sowie dem Dialysezentrum für 400 PatientInnen am Gelände des Donauspitals wird den Wienerinnen und Wienern langfristig eine medizinisch und pflegerisch qualitativ hochwertige Versorgung garantiert", schloss Klicka. (Schluss)

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