Steinhof/Baumgartner Höhe - SP-Schieder: "ÖVP ignoriert Fakten bei der Widmung des Otto-Wagner-Spitals"

Schieder: "VP-Gerstl verunsichert mit unwahren Behauptungen"

Wien (SPW-K) - "Die Fakten im Zusammenhang mit der Flächenwidmung der Baumgartner Höhe und des Otto-Wagner-Spitals scheinen VP-Gemeinderat Gerstl absolut nicht zu interessieren", erwidert der Vorsitzende des Planungsausschusses, der Penzinger SPÖ-Gemeinderat Mag. Andreas Schieder auf Behauptungen des VP-Politikers. Die neue Flächenwidmung sichert jedenfalls den Spitalsstandort und den Grünraum.

Die Neuwidmung wurde notwendig, da die bestehende Widmung im August ausläuft. Würde es keine Neuwidmung geben, würde eine Bausperre eintreten. "Dann wären notwendige Sanierungen des Spitals und Umbauten nur schwer möglich, was dem Standort Otto-Wagner-Spital schadet. Ist es das, was die ÖVP unter verantwortungsvoller Politik versteht?", fragt Schieder.

Im Gegensatz zur ÖVP ist sich die Wiener Stadtregierung ihrer Verantwortung bewusst. Die neue Flächenwidmung sichert nicht nur den Spitalsstandort des Otto-Wagner-Spitals, sie sichert auch Grünland. "Im Vergleich zur bestehenden Widmung ist künftig fast doppelt so viel Grünland ausgewiesen, während das Bauland um gut ein Drittel reduziert wurde. Darüber hinaus darf das Bauland auch nur zu rund einem Drittel tatsächlich bebaut werden", erklärt Gemeinderat Schieder.

Fazit der Neuwidmung ist mehr Grünraum, weniger bebaubare Fläche, eine Sicherung des Denkmalschutzes beim Otto-Wagner-Spital, Vorsorge für eine Weiterentwicklung des Spitals und eine denkmal- und ensembleschutzgemäße Nutzung jener Gebäude, die vom Spital nicht mehr benötigt werden.

"Die neue Flächenwidmung ist die Basis für weitere Schritte zur Sicherung des Spitalsstandortes und zur Sicherung des Erholungsraums. Alle zukünftigen Maßnahmen stehen unter der Prämisse der Wahrung des Naturschutzes und des Denkmalschutzes. Die Wiener ÖVP hat sich heute mit ihren unqualifizierten Aussagen bei der Mitgestaltung dieses für die Wienerinnen und Wiener wichtigen Projekts jedenfalls abgemeldet", stellt Andreas Schieder fest. (Schluss)

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