HGPD-Rechtsschutz: 871.043,55 Euro für Mitglieder erstritten

Forderungen nach Beendigung des Dienstverhältnisses, Insolvenzfälle und Kündigungsanfechtungen

Wien (HGPD/ÖGB) - "Unsere Rechtsschutzabteilung hat 2005 in 632 Fällen 871.043,55 Euro für unsere Mitglieder erstritten", freut sich Rudolf Kaske, Vorsitzender der Gewerkschaft Hotel, Gastgewerbe, Persönlicher Dienst (HGPD): "Auch das ist ein gutes Argument für eine starke Gewerkschaft." Der HGPD-Rechtsschutz beinhaltet Forderungen aus Anlass der Beendigung des Dienstverhältnisses, kleine Insolvenzverfahren - größere werden vom Insolvenzschutzverband für ArbeitnehmerInnen (ISA) abgewickelt -, Kündigungsschutzverfahren, Vertretung
vor dem Arbeits- und Sozialgericht und Interventionen im Betrieb.++++

"In sehr vielen Fällen, z.B. den häufigen Kündigungsanfechtungen, geht es nicht um Geld sondern um Wiederherstellung des Dienstverhältnisses - die scheinen in dieser Statistik gar nicht auf", ergänzt der HGPD-Vorsitzende. Auch all jene von den ÖGB-Bezirkssekretariaten, Arbeiterkammer-Bezirksstellen sowie bei Leistungsstreitigkeiten in Sozialrechtssachen erzielten Beträge scheinen in dieser Summe nicht auf. Kaske: "Eine Erfassung dieser Beträge ist leider nicht möglich. Ich bin aber davon überzeugt, dass den meisten unserer Mitglieder, denen wir bei der Durchsetzung ihrer Rechte geholfen haben, sehr wohl bewusst ist, dass sie in ihrer Gewerkschaft einen starken Partner in der Arbeitswelt haben." (kk)

ÖGB, 9. Mai
2006
Nr. 327

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