SPÖ-Frauen: "Die Zukunft ist weiblich!"

Ein Arbeitsplätzchen macht nicht satt!

St. Pölten (SPI) - Die bessere Vereinbarkeit von Beruf und
Familie, Chancen auf Qualifizierung und ein existenzsicherndes Einkommen wären nur drei der unzähligen Verbesserungspotenziale in der Frauenpolitik. Die Bundesregierung sei in diesem Bereich jedoch mehr als säumig und dafür verantwortlich, dass die Einkommensschere seit Amtsantritt 2000 weit auseinanderklafft, anstatt sich zu schließen.

Barbara Prammer, 2. Nationalratspräsidentin: "Niederösterreich zählt zu den Schlusslichtern, was das Auseinanderklaffen der Einkommensschere zwischen Männern und Frauen betrifft. Die Wienerinnen verdienen im Durchschnitt 280 Euro mehr pro Monat als die Frauen in NÖ. So ist es auch zu erklären, dass 80.000 Niederösterreicherinnen und Niederösterreicher täglich nach Wien auspendeln. Das müsste in Niederösterreich doch alle Alarmglocken schrillen lassen!"

Das Anliegen der SPÖ-Frauen sei, Frauen in politischen wie gesellschaftlichen Bereichen gleichermaßen zu fördern und zu unterstützen.

NR Gabriele Binder-Maier: "Die Frauen haben eine enorme Mehrfachbelastung mit Beruf und Familie zu tragen, außerdem verdienen Frauen immer noch deutlich weniger als ihre männlichen Kollegen mit gleichen Aufgabengebieten und haben eine hohe Teilzeitquote, die größtenteils nicht der Wunsch der Frau, sondern der Wirtschaft ist. Daraus ergibt sich ein erhöhtes Armutsrisiko, so leben 277.000 erwerbstätige Österreicherinnen zwischen 20 und 64 an der Armutsschwelle und haben weniger als 785 Euro zum Leben. Unser Motto daher: Ein Arbeitsplätzchen macht nicht satt!"

Melanie Erasim, jüngste Bezirksfrauenvorsitzende Österreichs, die in ihren Ausführungen, speziell auf die Problematik der Nachmittagsbetreuung und auf das, im ländlichen Raum schnell hervorgezauberte Rabenmutterbild eingeht, fordert die Selbstbestimmungsmöglichkeit der Frau vehement ein. Melanie Erasim:
"Die Politik muss Rahmenbedingungen schaffen, die Frauen, auch in ländlich strukturierten Bezirken, eine tatsächliche Wahlmöglichkeit erlaubt und die Vereinbarkeit von Beruf und Familie sicherstellt."

"Ich bin stolz auf die engagierte Frauenpolitik der SPÖ, die sich kraftvoll und überall sichtbar präsentiert. Die Frauenpolitik in Österreich trägt eindeutig sozialdemokratische Handschrift. Essentiell und unser heutiges Anliegen ist es auch die Zukunft mit Gesichtern zu versehen." so Barbara Prammer abschließend. (Schluss)

Rückfragen & Kontakt:

SPÖ-Niederösterreich
Pressedienst
Tel: 02742/2255-0
presse-noe@spoe.at
www.noe.spoe.at

OTS-ORIGINALTEXT UNTER AUSSCHLIESSLICHER INHALTLICHER VERANTWORTUNG DES AUSSENDERS | NSN0001