Van der Bellen zu Verbund/OMV-Fusion: Sorge um Erneuerbare Energieträger

Grüne: Öl-, Gas- und Atomstromimporte können nicht Zukunft der österreichischen Energiepolitik sein

Wien (OTS) - "Eine Übernahme des Verbunds durch die OMV mag für beide Seiten Vorteile haben, wenngleich die genauen Konsequenzen noch nicht abgeschätzt werden können. Für eine abschließende politische Bewertung ist es sicher noch zu früh. Jedenfalls muss aber gewährleistet sein, dass in der zukünftigen österreichischen Energiepolitik die erneuerbaren Energieträger nicht unter die Räder kommen, sondern gestärkt und ausgebaut werden", sieht der Bundessprecher der Grünen, Alexander Van der Bellen, offene Fragen bei der geplanten Verbund-Übernahme durch die OMV. "Volkswirtschaftlich gesehen verschenkt Österreich derzeit Milliarden Euro für Öl-, Gas- und Atomstromimporte, ohne dass damit großflächig Arbeitsplätze oder Entwicklungschancen für Unternehmen geschaffen werden."

"Eine Stärkung der Energieversorgung durch erneuerbare Energieträger hätte hingegen positive Effekte für den Arbeitsmarkt und für zukünftige Exportchancen heimischer Unternehmen", so Van der Bellen weiter. "Dieser volkswirtschaftliche Aspekt in der energiepolitischen Diskussion über die Schaffung eines großen österreichischen Energiekonzerns darf nicht verloren gehen. Öl, Gas und Atomstromimporte allein können nicht die Zukunft der österreichischen Energieversorgung sein."

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