Wien als relevanter Medienstandort der Centrope Region

Wien (OTS) - euroforum:communication `06
Better communication for a better europe.
11. Mai 2006 MAK/Wien
Beginn: 9.00 Uhr (Einlass ab. 8.00 Uhr)

Anlässlich des euroforum:commuication 06 am 11. Mai im MAK/Wien wird Prof. Matthias Karmasin, Ordinarius für Kommunikationswissenschaft an der Uni Klagenfurt erstmals ökonomische Strukturdaten zur Medienlandschaft in Wien vorlegen. Gemeinsam mit Vizebürgermeisterin Grete Laska wird er die Chancen für den Medienstandort Wien erläutern.

Keine Frage: Wien ist ein wichtiger Medienstandort für die Region, wie wichtig, das konnte allerdings bisher niemand so genau beziffern. Erstmals haben das Medienhaus, Kaltenbrunner Medienberatung und Prof. Matthias Karmasin Basisdaten aus allen relevanten Bereichen der Medienszene (Medien, Werbung, PR, Marktforschung etc.) erhoben und in Beziehung zu anderen Branchen gesetzt.

Ein zweiter wichtiger Punkt in den Betrachtungen zum Medienstandort Wien, werden, so Karmasin, die Erfolgsfaktoren von Clustern darstellen: "Was macht einen Cluster erfolgreich, warum funktionieren Cluster, was können wir von vergleichbaren Clustern in Hamburg oder München lernen?" Ein Schluss liegt für Karmasin schon jetzt klar auf der Hand: "Cluster funktionieren nur dort, wo Forschung und Ausbildung erfolgreich in das Gesamtkonzept integriert wurden." Neben der Kritik an der heimischen Medienwirtschaft - "wo haben wir eine Institution die zum Beispiel mit der Henri Nannen Journalistenschule oder der Bertelsmannstiftung vergleichbar sind?", spart Karmasin aber auch nicht an Selbstkritik an der eigenen Zunft:
"Die Medienwissenschaft war lange Zeit viel zu praxisfern und hat daher wenig zu integrierten Konzepten der Clusterbildung beigetragen."

KR. Karl Javurek formuliert seine Wünsche an die Zukunft sehr klar: " Der Mediencluster Wien sollte eines der großen Zukunftsprojekte dieser Stadt werden. Wien hat in den letzten Jahren sehr erfolgreich viel Energie in die Entwicklung des Biotechnologieclusters gesteckt. Dieser ist sowohl für die Wissenschaft ein wertvoller Impulsgeber als auch für die Wirtschaft ein dynamischer Motor. Jetzt geht es darum, dieses erfolgreiche Modell auch für die Medienszene anzuwenden," so der Obmann der Fachgruppe Werbung in der Wirtschaftskammer Wien.

Im anschließenden Diskussionspanel werden unter der Diskussionsleitung von Peter Rabl Medienfachleute wie Wolfgang Fellner, Alexander Wrabetz, Andreas Rudas, Karl Javurek, Michael Himmer u.a. ihre Wünsche an den weiter zu entwickelnden Medienstandort Wien diskutieren.

Als Keynotespeaker des von der Fachgruppe Werbung in der Wirtschaftskammer Wien getragenen euroforum:communication 06, werden Joschka Fischer, Bodo Hombach, Alison Jackson und John Thackara erwartet.

John Thackara, Technologievisionär und Berater der Europäischen Kommission, hat bereits im Vorfeld aufhorchen lassen. Seine Thesen zum Thema Kommunikation werden zu heftigen Diskussionen führen. So meinte Thackara: "Wir betreiben verheerende Verschwendung und produzieren hirnlose Spektakel die unser Hirn zu Brei machen. Wir sprechen vom Ausbau der Kommunikation, aber alles was wir tun, ist Botschaften zu designen, was dazu führt, dass wir überschwemmt werden von Druckwerken, Werbung, Verpackung und Spam-Mails". Sein Schluss ist ebenso klar, wie provokant: "Wir sollten wieder mehr direkt miteinander kommunizieren."

Am 11. Mai wird zumindest die Branche miteinander kommunizieren.

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