Sal. Oppenheim erzielt ausgezeichnetes Ergebnis im Geschäftsjahr 2005

Wien (OTS) -

  • Sal. Oppenheim Österreich steigert betreutes Vermögen um 35 %
  • Österreichische Niederlassung wird eigenständige Vollbank in Form einer AG
  • Start der Osteuropa-Expansion und Eröffnung einer Repräsentanz in Prag
  • Konzern erwirtschaftet bestes Ergebnis der Unternehmensgeschichte

Das Bankhaus Sal. Oppenheim Österreich kann auf ein besonders erfolgreiches Geschäftsjahr 2005 zurückblicken. Im Geschäft mit privaten und institutionellen Kunden stieg das verwaltete Vermögen um 35 % auf rund 3 Mrd. Euro. Im Investment Banking konnten im vergangenen Jahr insgesamt vier Mandate gewonnen und erfolgreich abgeschlossen werden, darunter der Verkauf eines wesentlichen Anteils an den ORS (Österreichische Rundfunksender GmbH & Co KG), einer Tochtergesellschaft des ORF. Darüber hinaus begleitete Sal. Oppenheim als Co-Leadmanager den Börsegang der slowakischen Fluggesellschaft SkyEurope. "Unsere österreichische Niederlassung hat sich - trotz des zwischendurch recht anspruchsvollen Marktumfeldes - seit ihrer Gründung im Jahr 2001 wirklich hervorragend entwickelt. Dieses dynamische Wachstum und die nunmehrige Größe der Bank sowie selbstverständlich auch die Bedeutung des österreichischen Marktes haben uns dazu bewogen, die Niederlassung Österreich nun in eine eigenständige Vollbank in Form einer Aktiengesellschaft umzuwandeln", erläutert Matthias Graf von Krockow, Sprecher der persönlich haftenden Gesellschafter Sal. Oppenheim jr. & Cie. KGaA und Aufsichtsratsvorsitzender des ab sofort unter dem Namen "Bank Sal. Oppenheim jr. & Cie. (Österreich) AG" firmierenden Bankhauses. PRIVATBANKIERS SEIT 1789 Den Vorstand bilden Dr. Bernhard Ramsauer und Dr. Ulrich Kallausch. "Die Langfristigkeit unseres Engagements hier in Österreich und die Kontinuität in der lokalen Führung wollen wir auch dadurch betonen, dass wir es dem Management ermöglichen, sich an der neugegründeten Bank zu beteiligen", so Krockow. "Wir wollen unser erfolgreiches Geschäftsmodell der integrierten Vermögensverwaltungs- und Investmentbank hier in Österreich noch stärker entwickeln und haben deshalb vor Ort ein eigenes Investment-Banking- und Research-Team aufgebaut", ergänzt Dr. Bernhard Ramsauer, Vorsitzender des Vorstandes der Bank Sal. Oppenheim jr. & Cie. (Österreich) AG, zu den weiteren Zukunftsplänen. Darüber hinaus wird Sal. Oppenheim Österreich durch den Ausbau des Bereichs Institutional Asset Management in Zukunft noch stärker auf die Veranlagungsbedürfnisse von Großunternehmen und Vorsorgeeinrichtungen eingehen können. Seit November 2005 ist Sal. Oppenheim außerdem Mitglied der Wiener Börse und nimmt direkt am elektronischen Handel teil. Das Bankhaus bietet damit seinen Kunden die vollständige Abwicklung von Transaktionen über Xetra Wien an. Seit Jahresbeginn werden alle von Sal. Oppenheim emittierten Strukturierten Anlageprodukte an der Wiener Börse zugelassen, erste Derivate auf österreichische Aktien wurden bereits aufgelegt. Einen weiteren Meilenstein legte das Bankhaus im November 2005 mit der Eröffnung einer Repräsentanz in Prag. Damit setzte Sal. Oppenheim den Startschuss für die zukünftige Expansion des Bankhauses in Richtung Zentral- und Osteuropa. Geschäftsentwicklung Konzern Das Kölner Bankhaus Sal. Oppenheim jr. & Cie. KGaA hat im Jahr 2005 das beste Ergebnis in der 217jährigen Unternehmensgeschichte erzielt. Der Konzernjahresüberschuss vor Steuern wurde um 86 % auf 282,6 Mio. Euro gesteigert (Vorjahr: 151,7 Mio. Euro) und lag damit weit über den Erwartungen. Dieses herausragende Ergebnis wurde durch den Erwerb der BHF-BANK AG unterstützt, die ein Vorsteuerergebnis von 91,8 Mio. Euro erzielte. Rund 38 Mio. Euro steuerte die Reduzierung des Anteilspakets an der Bonner IVG Immobilien AG bei. PRIVATBANKIERS SEIT 1789 Die Bilanzsumme des Konzerns stieg auf 32 Mrd. Euro (Vorjahr: 11,8 Mrd. Euro), wovon rund 18 Mrd. Euro auf die BHF-Bank AG entfallen. Der Zinsüberschuss sprang auf 221,4 Mio. Euro (Vorjahr: 82,1 Mio. Euro), der Provisionsüberschuss legte auf 420,2 Mio. Euro (Vorjahr: 184 Mio. Euro) zu. Neben dem organischen Wachstum trug auch die Ausweitung und Internationalisierung des erfolgreichen Geschäftsmodells der integrierten Vermögensverwaltungs- und Investmentbank zu diesem Ergebnis bei. Hierzu zählten neben dem Erwerb der BHF-BANK AG Ende 2004 die hundertprozentige Übernahme der Services Généraux de Gestion S.A., Luxemburg, und deren Tochtergesellschaften, die Übernahme von 30 M&A-Spezialisten von Ernst & Young und Gründung der Sal. Oppenheim jr. & Cie. Corporate Finance (Schweiz) AG und die strategische Partnerschaft mit JPMorgan im Real Estate Investment Banking. Das um 464 Mio. Euro gesteigerte Eigenkapital des Bankhauses auf fast 1,8 Mrd. Euro sichert die Unabhängigkeit der Privatbank und lässt auch die zukünftigen Wachstumsambitionen von Sal. Oppenheim erkennen. Einen ersten Schritt setzte das Bankhaus bereits im April dieses Jahres: So wurde soeben ein 10 %-Anteil an der im letzten Jahr gegründeten Prader Bank AG in Südtirol erworben. Mit Stichtag 31. Dezember 2005 verwaltete Sal. Oppenheim mit seinen 3.160 Mitarbeitern konzernweit rund 123 Mrd. Euro. Rückfragehinweis:

Bank Sal. Oppenheim jr. & Cie. (Österreich) AG
Mag. Bettina Fürlinger
Abteilungsdirektorin Marketing & PR
Stock im Eisen-Platz 3, 1010 Wien
Tel.: (01) 518 66-12 00
bettina.fuerlinger@oppenheim.at

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