FPÖ strikt gegen Übernahme des Verbundes durch OMV

Hofer fordert SPÖ zu Veto auf

Wien (OTS) - Die FPÖ spricht sich strikt gegen eine Übernahme des größten österreichischen Ökostromproduzenten Verbund durch die OMV aus. FPÖ-Vizebundesparteiobmann Norbert Hofer zweifelt an der Stichhaltigkeit behaupteter Synergieeffekte.

Norbert Hofer: "Diese Wertschöpfungskette führt zu einer Monopolisierung und wird für die Konsumenten letztendlich zu einer Abschöpfungskette werden. Eine Übernahme des Verbundes durch die OMV bedingt eine Zwei-Drittel-Mehrheit im Nationalrat. Ich fordere daher die SPÖ auf, dieser feindlichen Übernahme eines heimischen Ökostromproduzenten durch die Gas- und Erdöllobby nicht zuzustimmen."

Die öffentliche Hand habe keine Veranlassung, ihre Anteile am Verbund abzugeben, betonte Hofer. "Denn der Verbund zählt im internationalen Vergleich zu den dynamischsten Versorgerwerten mit überdurchschnittlichen Wachstumsraten. Die FPÖ will statt einer Übernahme des Verbundes durch die OMV den Verbund zur Basis für ein energieautonomes Österreich machen. Dazu ist es notwendig, die für den Euratom vorgesehen Mittel über den Verbund ausschließlich zum Ausbau erneuerbarer Energiequellen in Österreich zu nutzen."

Das wird zudem dazu beitragen, daß sich Österreich die vorgesehen 3 Milliarden Euro an Strafgeldern für die Nichterreichung des Kyoto-Zieles sparen kann. Zudem bringt jede eingesparte Tonne CO2 über den Zertifikatshandel eine Entlastung der österreichischen Wirtschaft.

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