Sima: Einkaufshilfe für umweltfreundlichen Schuleinkauf

"ÖkoKauf Wien"-Info erhalten Schulen, Kindergärten und Papierfachhandel

Wien (OTS) - Umweltbewusstsein lässt sich am besten bereits in Kindergarten und Schule entwickeln. "Durch die Aktion 'Clever einkaufen für die Schule' wollen wir der umweltfreundlichen Schultasche zum Durchbruch verhelfen. Eine praxisnahe Einkaufshilfe erleichtert das Erkennen der Qualität und Umweltfreundlichkeit der Produkte", so SPÖ-Umweltstadträtin Ulli Sima. Daher bietet die Stadt Wien über das Projekt "ÖkoKauf Wien" ( http://www.oekokauf.wien.at/ ) ab sofort allen Eltern, LehrerInnen und KindergärtnerInnen aber auch SchülerInnen mit "Clever einkaufen für die Schule" eine praktische Einkaufshilfe mit fundierten Informationen über Qualität und Umweltfreundlichkeit von Produkten. Als kompetenter Partner unterstützt der Wiener Papierfachhandel die Initiative "Clever einkaufen für die Schule" durch große Auswahl, persönliche Beratung und Service in seinen rund 200 Fachgeschäften.

Denn "Ökologisch denken - umweltbewusst handeln" ist seit Jahren die Maxime der Stadt, die mit ihrem Projekt "ÖkoKauf Wien" die Anschaffungen der Stadt nach umweltverträglichen Gesichtspunkten einschließlich Qualität und Wirtschaftlichkeit ausrichtet. "ÖkoKauf Wien" wiederum ist Teil des Klimaschutzprogramms der Stadt (KLiP Wien).

Die Aktion "Clever einkaufen für die Schule" wird in Wien von "ÖkoKauf Wien" gemeinsam mit dem Wiener Papierfachhandel durchgeführt und ist Teil der gleichlautenden österreichweiten Initiative des Lebensministeriums. Die Stadt Wien möchte mit den von "ÖkoKauf Wien" zur Verfügung gestellten Foldern Eltern, LehrerInnen, KindergärtnerInnen und SchülerInnen, auf qualitativ hochwertige, umweltfreundliche und preisgünstige Schulmaterialien aufmerksam machen. Für LehrerInnen und KindergärtnerInnen gibt es zusätzlich eine eigene Broschüre. Denn nur mit einem guten Werkzeug können die SchülerInnen ihre Schulaufgaben leichter erfolgreich erledigen.

Die in Folder und Broschüre empfohlenen Schulartikel sind in praktisch jedem Wiener Papierfachgeschäft erhältlich. Über das Branchengremium des Österreichischen Papierfachhandels wurden bereits die Folder mit Display zum Aufstellen im Geschäft an die Mitgliedsbetriebe in Wien verschickt, Schulen und Kindergärten bekommen sie demnächst. Der Vorsteher des Wiener Einzelhandels für Papier, Büroartikeln und Schreibwaren, KommR. Kurt Willensdorfer, sagt - auch in Vertretung für das Bundesgremium - dazu: "Der Papierfachhandel sieht sich als Nahversorger. Mit ca. 1200 Geschäften österreichweit und davon rund 200 in Wien, bietet er die größte Zahl an Einkaufsstellen. Mit seinen Dienstleistungen wie Garantie, Ersatzteile, Service, Beratung ist er gerne Partner dieser Aktion, die der Umwelt und dem richtigen Einkauf dient."

Um die Aufmerksamkeit bei Eltern, SchülerInnen und LehrerInnen zu erhöhen, wird die Aktion mit Plakaten und Stundenplänen zum Aufhängen in Schulklassen und Papierfachgeschäften noch vor dem Schulstart im September fortgesetzt.

Zwt.: Der Öko-Schuleinkauf in der Praxis

Das Angebot an Schultaschen und -utensilien von Spitzer bis zum Lineal und Taschenrechner ist groß. Der Preis alleine als Grundlage für die Kaufentscheidung greift oft zu kurz. Denn ausschlaggebend für die tatsächlichen Kosten ist schließlich auch, ob die Stifte, die Füllfeder, der Schulrucksack etc. ergiebig, langlebig oder reparierbar sind. Auch stellt sich die Frage, ob die gekauften Utensilien für die Schultasche die Gesundheit und Sicherheit der Kinder gewährleisten und die Umwelt nicht zusätzlich mit Schadstoffen oder Abfall belasten.

Eltern und SchülerInnen, die den Schuleinkauf nach umweltverträglichen Gesichtspunkten gestalten, kaufen daher nicht nur preisgünstig sondern leisten auch einen wesentlichen Beitrag zum Umweltschutz. Schließlich besuchen in Wien an die 62.500 Kinder eine Volksschule, 34.000 SchülerInnen die Hauptschule und 55.000 eine AHS. Noch nicht berücksichtigt sind andere Schulen und Bildungseinrichtungen. Insgesamt stecken in den Schultaschen riesige Mengen an Schulmaterialien, die ständig verbraucht und nachgekauft werden müssen. Ein gutes Beispiel liefern dazu die Schulhefte. Während in den Volksschulen pro SchülerIn jährlich 10 -15 Hefte benötigt werden, sind es im Gymnasium immerhin 30 - 35 Hefte. Hochgerechnet verbrauchen damit in Wien die Kleinsten in den Volksschulen an die 100 Tonnen Papier nur alleine in Form von Schulheften pro Schuljahr. (Berechnung: 12 Hefte pro SchülerIn x Durchschnittsgewicht eines A4, A5 und Quart-Heftes laut Hersteller.)

Clever einkaufen für Wiener Schulen durch "ÖkoKauf Wien"

Die Anschaffungen von Schulmaterialien wie Hefte, Kopierpapier oder andere Unterrichtsmittel für Schulen der Stadt Wien erfolgte bereits bisher nach umweltverträglichen Gesichtspunkten. So wurden 2005 Schulhefte aus Recycling-Papier in die Ausschreibung mit aufgenommen.

Beispiele besonders sicherheits- oder gesundheitsrelevanter Produkte in der Schultasche aus Folder und Broschüre "Clever einkaufen für die Schule"

Fasermaler bzw. alle Schreibgeräte für Kinder und SchülerInnen sollen mit einer "belüfteten" Kappe ausgestattet sein, welche die Sicherheitsanforderungen der Norm ISO 11 540 (1993) -Verschlusskappen für Schreib- und Zeichengeräte für Kinder erfüllt. Eine solche Kappe gewährleistet 8-10 Liter Luftdurchfluss pro Minute und verringert bei Verschlucken das Erstickungsrisiko. Verantwortungsvolle Hersteller erfüllen diese Sicherheitsanforderung.

Klebstoffe ohne organische Lösungsmittel und von Herstellern, die über eine eigene Servicestelle für Kundenanfragen in Österreich verfügen. Bei Klebern z.B. "Made in Korea" ist der Preis meist niedriger, die Möglichkeit zur Produktinformation oder bei einer Kunden-Hotline in der eigenen Landessprache anzurufen aber auch entsprechend geringer.

o Die normgerechte Schultasche macht sicher

Die klassische Schultasche (Kastenform) mutiert immer mehr zum Schoolbag bzw. Softbag, einem Mittelding zwischen Schultasche und Rucksack. Für Eltern ein wichtiger Hinweis ist die Bestätigung des Herstellers, dass die Schultasche der Industrienorm DIN 58124 entspricht. Schulranzen können, müssen aber nicht nach dieser Norm hergestellt werden. Befindet sich auf dem Schulranzen ein diesbezüglicher Hinweis, so werden vom Hersteller die in der NORM festgelegten Sicherheits- und Qualitätsstandards auch gewährleistet wie Verkehrssicherheit, körpergerechte Konstruktion, Gewicht, Qualität, Sicherheit (keine scharfen Kanten, etc.)
Die leichtestes Schultasche wird zu schwer, wenn sie falsch befüllt ist. Eine voll gefüllte Schultasche, die mehr als ein Zehntel des Körpergewichtes wiegt, schränkt die Bewegungsfreiheit der Kinder ein und stört bei der Konzentration auf den Straßenverkehr!

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(Schluss) ma

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