BO Amann zum Energiegigant OMV-Verbund: Heimische Wirtschaft darf nicht zum Opfer möglicher Heuschrecken werden!

Österreichlösung wird unter dem Aspekt der Fairness bevorzugt!

Wien (OTS/RFW) - Die Elefantenhochzeit auf dem Energiesektor zwischen Verbund und OMV lasse 2 Herzen in seiner Brust schlagen. Einerseits mache eine Österreichlösung auf dem Energiesektor wirtschaftlich Sinn, anderseits müsse aber gewährleistet sein, dass die Wirtschaft sowie die Konsumenten nicht zum Spielball dividendengeiler Shareholder werden, so der freiheitliche Wirtschaftssprecher im Vorarlberger Landtag und RFW-Bundesobmann, KO Ing. Fritz Amann, in einer Reaktion.

Amann dazu: " Gerade auf dem Energiesektor brauchen wir keine "Heuschreckeninvasion". Was die Wirtschaft dringend benötigt, ist eine faire und angemessene Preispolitik. Wenn man die Preissteigerungen am Energiesektor verfolgt, dann trifft das derzeit weder für Treibstoffe noch für den Strom zu. Die Konzerne schreiben Milliardengewinne, während Wirtschaft, Pendler und Konsumenten bluten. Dieser Unsitte gilt es einen Riegel vorzuschieben. Das könnte ein künftiger österreichischer Energiegigant gewährleisten, aber nur dann, wenn er auch den öffentlichen Auftrag einer fairen Preisgestaltungspolitik mitträgt. "

Bei der OMV habe er berechtigte Zweifel, dass die Fusion eine Chance für die heimische Wirtschaft sei. Bisher habe sich die OMV den Shareholdern und nicht dem Wirtschaftstandort Österreich verpflichtet gefühlt. Das unwürdige Ost/Westgefälle bei der Benzinpreispolitik entspricht der Heuschreckenmentalität und nicht der fairen Marktpolitik. Diese Gefahr drohe auch bei der künftigen Tarifgestaltung des Stromes und daher sei äußerste Vorsicht angesagt. Wenn also die ÖVP und die durch den ÖGB- Skandal am Boden liegende SPÖ, die Verfassung ändern, dann muss ihnen klar sein, dass nicht nur die Wasserechte aufgeben werden, sondern auch eine mögliche Einflussnahme auf die Geschäftspolitik des neuen Energieriesen. Er kann dann in der Preisgestaltung völlig frei agieren und so ein interessanter Partner am globalen Markt auch als künftiger Übernahmekandidat abgeben. Daher müsse im Sinne der Wirtschaft wie der Konsument darauf geachtet werden, dass der Staat in allen Bereichen der Energie über eine Sperrminorität verfügt, so der FP-Wirtschaftssprecher und RFW-Bundesobmann, KO Ing. Fritz Amann, abschließend. (Ende)mb

Rückfragen & Kontakt:

Bundespressereferent
Mag.Michael Brduscha
00436643384704
vorarlberg@rfw.at

OTS-ORIGINALTEXT UNTER AUSSCHLIESSLICHER INHALTLICHER VERANTWORTUNG DES AUSSENDERS | RFW0001