Svoboda Büromöbel möbelt Auslandsumsatz auf

Abgelaufenes Geschäftsjahr bringt kräftiges Plus im Exportgeschäft

St. Pölten (OTS) - Der niederösterreichische Büromöbelhersteller Svoboda konnte 2005 seine Marktposition im In- und Ausland weiter ausbauen. Groß-Projekte in Deutschland und Holland trugen zu einem deutlichen Zuwachs bei den Exporten bei. Im Inland konnte Svoboda Büromöbel seinen Umsatz mit einem Plus von rund drei Prozent ebenfalls leicht steigern. Mit 270 MitarbeiterInnen und einem Gesamtumsatz von zuletzt 42,5 Mio. EUR ist Svoboda unter den Top Drei der heimischen Büromöbel-Hersteller. Jährlich wird Büroausstattung für rund 20.000 Arbeitsplätze produziert. 2006 wird vor allem die Expansion im Ausland vorangetrieben. Der Inlandsmarkt hat für Svoboda aufgrund des enormen Preisdrucks u.a. durch die Zentralisierung des Einkaufs im öffentlichen Sektor an Attraktivität verloren.

Beachtliche Exporterfolge hat der Büromöbel-Hersteller Svoboda im per 31.März 2006 abgelaufenen Geschäftsjahr erzielt. Rund ein Fünftel des Möbelwerk-Umsatzes machten 2005 Lieferungen ins Ausland aus. Gegen internationale Konkurrenz punkten konnten die St. Pöltener Spezialisten für individuelle Büroausstattung u.a. bei der Münchner Rückversicherung, für die im Vorjahr 770 Arbeitsplätze ausgestattet wurden. Insgesamt hat Svoboda damit bereits mehr als 4.000 Arbeitsplätze beim Münchner Versicherungsriesen eingerichtet. Für den holländischen SHV-Konzern mit Sitz in Utrecht wurden 460 lfm Echtholz-Design-Trennwände entworfen und geliefert. In Ungarn konnte mit der HVB (Bank Hungary Zft.) ein Kontrakt über die Ausstattung ihrer Filialen geschlossen werden. Wichtige Exportmärkte waren auch Russland, die Schweiz und Belgien. In Übersee ist Svoboda über Lizenznehmer in Brasilien, Hongkong und Australien aktiv.

In Österreich konnten ebenfalls trotz der nach wie vor angespannten Marktsituation in der Büromöbelbranche interessante Projekte gewonnen werden. Für Unternehmen wie die APA, Uniqa, Kommunalkredit, die Fachhochschulen OÖ, Campus Krems und die Wirtschaftskammer NÖ wurde Büroausstattung um mehrere Mio. EUR geliefert. Produktneuheiten wie die Kreativ-Möbellinie "enjoy collection" (im Jänner 2006 mit dem Werbepreis Twister ausgezeichnet) oder das Sitzmöbelprogramm "Comfort Seating" wurden im Geschäftsjahr 2005 erfolgreich eingeführt. Im erweiterten Bereich "Systemtrennwände - Raumstrukturen" konnten ebenfalls einige Großaufträge verzeichnet werden. Jüngster Kunde: Die Firma Frequentis, für die derzeit ein Projekt mit 2000 lfm Trennwänden realisiert wird.

Individualisierung als Markttrend

Einen wichtigen Trend stellt für Svoboda Büromöbel die Fokussierung auf das individuelle Planen des Lebensraumes Büro dar. "Büromöbel werden zunehmend zu Individual-Objekten. Funktionell genau designt für die Arbeitsabläufe der jeweiligen Berufsgruppe. Optisch angepasst an die CI des Unternehmens. Unser Ansatz ist daher, gemeinsam mit dem Kunden bzw. Architekten den idealen Arbeitsplatz zu entwickeln, der dann in der gewünschten Stückzahl von uns industriell gefertigt wird. Wir liefern sozusagen auf Wunsch ,Büromöbel-Haute-Couture im Konfektionsmodus’ wie z.B. bei der Ausstattung des Uniqa-Headquarters in Wien. In der Individualisierung sehen wir großes Marktpotential", so Dipl.Ing. Rudolf Svoboda, Eigentümer und Geschäftsführer bei Svoboda Büromöbel sowie seit Jänner 2006 auch Vorsitzender des Stiftungsrates der Österreichischen Designstiftung.

Investition in modernste Produktionstechnik

Wie bereits in den Jahren zuvor wurde auch 2005 bei Svoboda Büromöbel wieder kräftig investiert. Um rund 1,5 Mio. EUR wurden Teile der Automatisierungstechnik und des Brandschutzes erneuert, der Fuhrpark erweitert sowie IT-Projekte und infrastrukturelle Investitionen durchgeführt. Svoboda ist einer der größten Arbeitsgeber in der Region St. Pölten. Die regelmäßigen Investitionen tragen wesentlich zum Erhalt der Konkurrenzfähigkeit am Markt und zur Standortsicherung bei.

Inlandsmarkt verliert an Attraktivität

Svoboda Büromöbel wird 2006 verstärkt den Fokus auf die erfolgreiche Bearbeitung relevanter Märkte im Ausland richten. Mag. Bernhard Holzer, Geschäftsführer bei Svoboda Büromöbel über die Strategie für das aktuelle Geschäftsjahr: "Wir erwarten für 2006 ein geringes Marktwachstum im Inland. Der öffentliche Sektor wird durch die Zentralisierung des Einkaufs über die BBG und den erhöhten Preisdruck zunehmend schwieriger. Unsere Schwerpunktziele liegen vielmehr im qualitativen Wachstum, einer weiteren Marktdurchdringung mit unserer neuen Trend-Möbellinie ,enjoy collection’ sowie dem Vorantreiben der Internationalisierung in den Nachbar- und CEE-Ländern, in Belgien und dem Mittleren Osten".

Informationen zu Svoboda Büromöbel

Svoboda Büromöbel wurde 1911 gegründet und ist bereits in dritter Generation als Familienunternehmen am Markt tätig. Mit 270 MitarbeiterInnen wurde 2005/06 einen Gruppenumsatz (Möbelwerk, Metallfertigung, Logistik, Auslandstöchter) von 42,5 Mio. EUR erwirtschaftet. Jährlich werden rund 20.000 Arbeitsplätze ausgestattet. Neben Zentrale und Produktion in St. Pölten gibt es in Österreich sieben weitere Standorte. Im Ausland ist Svoboda mit Niederlassungen in Amsterdam und Budapest sowie über Lizenznehmer in Brasilien, Hongkong und Australien vertreten. Rund 20 Prozent des Umsatzes wird im Ausland erzielt. Hauptauslandsmärkte sind die Niederlande, Deutschland und Ungarn.

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