SP-Haider: Großer Druck am Arbeitsmarkt für Ältere - 45 bzw.40 Jahre Arbeit müssen genügen!

33.400 Menschen auf Jobsuche sind in Oberösterreich kein Grund zum Jubeln!

Linz (OTS) - Der Druck am Arbeitsmarkt wird immer größer und den bekommen vor allem die Älteren besonders schmerzlich zu spüren. So waren im April 3.780 Menschen über 50 in Oberösterreich auf Jobsuche. Das ist ein Anstieg um 4,3% gegenüber dem April des Vorjahres. Der Anteil der Arbeitslosen über 55 in dieser Gruppe ist sogar um 9,6% gestiegen. "Es wird für ältere Arbeitslose immer schwerer, am Arbeitsmarkt wieder Fuß zu fassen", bedauert Landesparteivorsitzender LH-Stv. DI Erich Haider und betont: "Wenn die SPÖ an die Regierung kommt, müssen wieder 45 bzw. 40 Jahre Arbeit genügen, um in Pension gehen zu können. Gesellschaftlicher Zusammenhalt erfordert, dass wir älteren wie jungen Menschen faire Zukunftsperspektiven und Chancen bieten. Auch die Jugendarbeitslosigkeit ist im April um 3,2% gestiegen", so Haider.

"Angesichts von 33.400 OberösterreicherInnen, die derzeit einen Arbeitsplatz suchen, besteht absolut kein Grund, eine Trendwende am Arbeitsmarkt zu bejubeln", stellt Landesparteivorsitzender LH-Stv. DI Erich Haider angesichts der jüngsten Arbeitsmarktstatistik fest. Wenn Pühringer und Sigl 33.400 Arbeitslose als "sehr positives Signal" werten, so sei das Realitätsverweigerung und grenze an Zynismus, so Haider. Die Zahl der Arbeitssuchenden inklusive SchulungsteilnehmerInnen bleibt im Wesentlichen gleich, weil nach wie vor nicht genügend Vollzeitarbeitsplätze geschaffen werden. Immer mehr Frauen sind unfreiwillig teilzeitbeschäftigt obwohl sie einen Vollzeitarbeitsplatz suchen, von dem sie auch leben können. So ist in Oberösterreich die Arbeitslosigkeit bei den Frauen gegenüber dem April des Vorjahres um 4,9% gestiegen.

"Die seit Antritt der Schüssel-Regierung ungebremst steigende Arbeitslosigkeit ist das Ergebnis einer völlig verfehlten, bzw. nicht vorhandenen Arbeitsmarktpolitik. Aktionismus und Schönfärberei sind zuwenig", betont Erich Haider verlangt Initiativen der Bundesregierung, die ohnehin längst überfällig sind. Vor allem sei es notwendig, den Klein- und Mittelbetrieben, die immerhin 90% der Arbeitsplätze stellen und zusammen mit der Industrie das Rückgrat der heimischen Wirtschaft bilden, den Rücken zu stärken:
Investitionsanreize zu setzen und Investitionen im Inland steuerlich zu begünstigen, damit neue Arbeitsplätze geschaffen werden. In Oberösterreich hat LH-Stv. Erich Haider schon bei den Verhandlungen zum aktuellen Landesbudget die Geldmittel für eine Beschäftigungsoffensive gesichert: "Mein Ziel ist es, beides zu schaffen: Mehr Arbeit und auch mehr Kaufkraft für die Menschen in Oberösterreich, was durch ein umfangreiches Investitionsprogramm für mehr Arbeit und durch stärkere Förderung des Wirtschaftswachstums umgesetzt werden kann", betont Haider abschließend.

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