Eder zu Tempo-160-Teststrecke: "Populist Gorbach gefährdet Autofahrer, nur um sich im Gespräch zu halten"

Tempo 160 soll von Gorbachs Versagen bei Bahn und ASFINAG ablenken

Wien (SK) - "Dem populistisch agierenden Verkehrsminister Gorbach ist jedes unsinnige Mittel recht, um sich im Gespräch zu halten -auch die Gefährdung von AutofahrerInnen", betonte SPÖ-Verkehrssprecher Kurt Eder am Samstag gegenüber dem Pressedienst der SPÖ zu den heutigen selbstzufriedenen Aussagen Gorbachs über seine "fixe Idee" Tempo 160. Mit der "völlig unnötigen" Tempo-160-Teststrecke wolle Gorbach offenbar nur von seinem totalen Versagen bei ÖBB und ASFINAG ablenken, zeigte sich Eder überzeugt. ****

Minister Gorbach finde offenbar großen Gefallen daran, sich in der Öffentlichkeit zu inszenieren, um damit sich und das marode BZÖ in Diskussion zu halten. Vehement zu verurteilen sei auch, dass sich Gorbach den wirklichen Problemen (etwa die hohe ASFINAG-Verschuldung) nicht stellt, die er dem Land hinterlässt.

Um zu beweisen, dass sich die verantwortungsbewussten österreichischen AutofahrerInnen an die Geschwindigkeitslimits halten, hätte es nicht dieser "millionenschweren, bestbewachten Strecke in ganz Österreich" bedurft, führte Eder aus. Eine besondere Ironie an Gorbachs populistischem Raserei-Projekt liege darin, dass die AutofahrerInnen am Tag der Einführung von Tempo 160 durch verschiedene Behinderungen länger im Stau gestanden wären, als dies ohne Gorbachs sinnlose Maßnahme der Fall gewesen wäre. Einmal mehr verwies der SPÖ-Verkehrssprecher auf die eindeutigen Expertenergebnisse, wonach höhere Geschwindigkeit sowohl größere Gefährdung als auch höheren Lärm- und Co2-Ausstoß bedeutet. (Schluss) mb

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