Bures: Schüssel zündelt weiter - Ausflüchte völlig unglaubwürdig

Kanzler nicht krisenfest

Wien (SK) - "Die heutigen Aussagen von Kanzler Schüssel haben es klar bewiesen: Schüssel ist nicht krisenfest. Er zündelt in der Causa BAWAG weiter und missbraucht die schwierige Situation der viertgrößten heimischen Bank, um sie für seinen eigenen Vorteil zu nützen", erklärte SPÖ-Bundesgeschäftsführerin Doris Bures Samstag gegenüber dem Pressedienst der SPÖ. "Auch heute ist es mit dem Kanzler wieder durchgegangen, hat er die diffamierenden ÖVP-Plakate doch als 'legitim' bezeichnet und seinen Hochwasser-Vergleich verteidigt", so Bures. ****

"In Krisenzeiten zeigt sich der wahre Charakter: Der Kanzler zündelt ungeniert weiter, um sich dann vor den Medien mit peinlichen Aktionen als Feuerwehrhauptmann inszenieren zu können", betonte die SPÖ-Bundesgeschäftführerin. So habe der Kanzler im heutigen ORF-"Mittagsjournal" nicht erklären können, warum er nicht schon früher den Ernst der Lage der BAWAG erkennen wollte, sondern mit seinem Hochwasser-Vergleich auch noch Öl ins Feuer gegossen hat. Die Ausreden, dass es nur eine interne ÖVP-Veranstaltung gewesen sei, würden nachdenklich darüber stimmen, womit der Kanzler seine Partei noch so anheizt und seien überdies eines Kanzlers unwürdig.

Ein weiterer Beleg dafür, dass die Zündeleien leider weitergehen werden, sei die Tatsache, dass der Kanzler die ÖVP-Schmutzkübel-Kampagne verteidigt. Auch hier habe Schüssel zwar versucht, sich mit billigen Ausflüchten rauszureden, indem er die Kampagne zu einer der ÖVP-NÖ erklären wollte. Fakt sei aber, dass die Schmutzkübel-Aktion österreichweit läuft und die ÖVP Inserate in bundesweiten Medien schaltet. "Wenn Schüssel es ernst meint, dass sich die ÖVP nicht im Wahlkampf befindet, wäre es sicher ein Leichtes für ihn, bei seinem niederösterreichischen Parteifreund Pröll ein Wort einzulegen, dass die Aktionen gestoppt werden", erklärte Bures.

"Der heutige Auftritt war der Beweis, dass Schüssel zum Nachteil der österreichischen Wirtschaft, Sparer und Beschäftigten weiter zündelt. Den Feuerwehrhauptmann, sei er noch so inszeniert, werden ihm die Österreicherinnen und Österreicher aber nicht abnehmen", schloss die SPÖ-Bundesgeschäftsführerin. (Schluss) cs

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