Vilimsky zu Kopietz/Walter: Rekordarbeitslosigkeit im roten Wien, Rekordarbeitslosigkeit im schwarzen Bund!

Wien rutscht mehr und mehr ab, ÖVP aber alles andere als dazu berufen, darüber kritisch zu urteilen

Wien (fpd) - Wenn Wiener SPÖ und ÖVP über Arbeitsmarktpolitik debattieren, hat man den Eindruck als würden sich zwei Blinde über Farben unterhalten. Faktum ist, dass die ÖVP unter Bundeskanzler Schüssel Österreich in die höchste Arbeitslosigkeit der Zweiten Republik geführt hat. Das rote Wien schafft es in diesem ohnehin miserablen Umfeld, noch höhere Negativwerte zu verzeichnen und seit Jahren die rote Laterne im Bundesländervergleich zu haben. Dies stellte heute der Wiener FPÖ-Landesparteisekretär Bundesrat Harald Vilimsky zur aktuellen Diskussion fest. ****

Mit der rot-schwarzen Zustimmung zur ersten großen EU-Osterweiterung sei Österreich erst so richtig in die Arbeitslosenfalle getappt. Unter Umgehung der Schutzbestimmungen kommen unzählige Scheinselbständige ins Land und nehmen den Österreichern mit Billigstlöhnen die Arbeitsplätzen. Gleichzeitig siedeln Unternehmen ins Billigparadies Osteuropa ab und vernichten so zusätzlich zehntausende Arbeitsplätze in Österreich. Vor diesem Hintergrund sei es schier unverständlich, dass jüngst SPÖ und ÖVP auch noch einer vorschnellen EU-Aufnahme von Rumänien und Bulgarien ihre Zustimmung erteilt haben sowie auch mit der Türkei über einen EU-Beitritt verhandeln lassen. Die österreichische Massenarbeitslosigkeit werde sich damit noch mehr verschärfen, warnte Vilimsky.

Wien rutsche im internationalen Standortvergleich immer mehr ab. Die jährlichen WIFO-Analysen zeigen eindrucksvoll, dass in keinem anderen österreichischen Bundesland die Arbeitsmarktpolitik so negativ ist wie im roten Wien. Die am wenigsten Berufenen aber, dies zu kritisieren, sind ÖVP-Politiker, die es in wenigen Jahren geschafft haben, die Arbeitslosigkeit in Österreich zur größten der Zweiten Republik anwachsen zu lassen. Nicht einmal ein Herumtricksen mit knapp einer Million atypischen Beschäftigungsverhältnissen sowie zehntausenden vor der offiziellen Statistik in Schulungen versteckten Menschen können an der traurigen Rekordarbeitslosigkeit in Österreich etwas ändern, kritisierte Vilimsky. (Schluß)

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