Vorrang für Kärntner Produkte

LWK-Vizepräsident Scheuch fordert klaren Vorrang für heimische Produkte im Tourismus und öffentlichen Bereich

Wien (OTS) - "Es ist ungeheuerlich, wie in vielen Bereichen immer noch ausländische Produkte der Vorrang gegenüber heimischen gegeben wird!", so der Vizepräsident der Landwirtschaftskammer NRAbg. DI Uwe Scheuch heute gegenüber den Medien.
Aus seiner Sicht müssen sowohl der Tourismus, aber auch der öffentliche Bereich in Zukunft noch mehr im eigenen Land ihre Versorgung mit heimischen Lebensmitteln sicherstellen.
"Wir Kärntner Bauern produzieren beste Nahrungsmittel auf höchstem Niveau. Und zusätzlich sorgen wir für eine gepflegte Landwirtschaft und eine intakte Umwelt!", stellt Scheuch weiter fest.

"Wir stehen nun am Anfang der Sommersaison und ich fordere den Tourismus auf, verstärkt Kooperationen mit der heimischen Landwirtschaft einzugehen!", so Scheuch weiter.
Es sei weder einzusehen noch zu unterstützen, wenn man immer noch argentinisches Rindfleisch oder holländische Butter am Mittagstisch unserer Gasthäuser findet.
"Für die Zukunft muss hier ein Kärntner Markt entstehen, wo man ein einheitliches Image verkauft!", regt Scheuch an.

Kritik übt Scheuch ebenfalls an der Einkaufsstrategie, die in vielen öffentlichen Institutionen herrscht. "Krankenhäuser, Kasernen oder Altersheime müssen heimische Produkte kaufen. Es ist doch völlig verrückt, wenn unsere Soldaten Salami aus Ungarn essen!", so Scheuch weiter.
Er fordert ein klares Bekenntnis der Verantwortlichen zur heimischen Landwirtschaft, denn jeder Bauer, der am Hof seine Arbeit findet, entlastet den Arbeitsmarkt.
"Die Lippenbekenntnisse der Wirtschaft sind zwar nett, aber völlig unzureichend!" so Scheuch abschließend.

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