Strache: Scharfe Kritik an neuen Grenzübertrittsstellen in Oberösterreich

Ungeahnte neue Möglichkeiten für illegale Einwanderer und Kriminaltouristen - Kitzmüller: Verschärfung des Sicherheitsrisikos im Mühlviertel

Wien (OTS) - Scharfe Kritik an der Eröffnung neuer Grenzübertrittsstellen in Oberösterreich übte heute der freiheitliche Bundesparteiobmann HC Strache.

"Morgen stellen sich Innenministerin Prokop und Landeshauptmann Pühringer an die Grenzübertrittsstelle Mairspindt in Windhaag und lassen sich dort bejubeln", sagte Strache. "Was diese neuen Übertrittsstellen in Wirklichkeit bedeuten, werden sie der Öffentlichkeit aber nicht mitteilen." Offiziell werde damit der Übertritt über die tschechisch-österreichische Staatsgrenze aus touristischen Gründen erleichtert. Kontrolliert werde dort aber, wenn überhaupt, nur sporadisch.

"Damit ist unsere Grenze so löchrig wie ein Schweizer Käse", kritisierte Strache. Für illegale Einwanderer, Schlepperbanden, Kriminaltouristen und Schwarzarbeiter eröffnen sich damit ungeahnte Möglichkeiten." Dabei handle es sich in Wahrheit um eine völlig absurde Vorwegnahme der Aufnahme Tschechiens in die Schengen-Staaten.

Die von dieser Maßnahme betroffenen Mühlviertler FPÖ-Bezirksparteiobleute Kitzmüller, Eckerstorfer und Lamplmair schlossen sich der Kritik Straches vollinhaltlich an. Anneliese Kitzmüller: "Damit verschärft man das Sicherheitsrisiko im Mühlviertel und im Großraum Linz um ein Vielfaches. Unsere Politiker, allen voran die Innenministerin und der oberösterreichische Landeshauptmann, handeln völlig verantwortungslos."

Rückfragen & Kontakt:

Büro HC Strache
Karl Heinz Grünsteidl
Bundespressereferent
+43-664-4401629
karl-heinz.gruensteidl@fpoe.at

OTS-ORIGINALTEXT UNTER AUSSCHLIESSLICHER INHALTLICHER VERANTWORTUNG DES AUSSENDERS | NFP0001