Musikzentrum Knappenberg als Zukunftschance

LH Haider und LHStv. Strutz stellten Projekt bei Bürgerinformation in Knappenberg vor

Klagenfurt (LPD) - Das Projekt Musikzentrum Knappenberg wurde Freitag Abend im Rahmen einer Bürgerinformation im Knappenberger Geozentrum umfassend vorgestellt. Zusammen mit dem geplanten Tibetzentrum in Hüttenberg soll diese Einrichtung der Region wirtschaftlichen Aufschwung bringen, betonten dabei Landeshauptmann Jörg Haider und Kulturreferent LHStv. Martin Strutz. Zu beiden Projekten gab es auch von den anwesenden Bürgern äußerst positive Wortmeldungen. Viele sprachen gegenüber den beiden Landespolitikern ihren Dank für diese belebenden Maßnahmen in ihrer Gemeinde aus. Bürgermeister Rudolf Schratter nannte sie "DIE Chance für die Zukunft". Baubeginn für das neue Musikzentrum ist im September 2006, fertig gestellt soll es im September 2007 sein.

Der Landeshauptmann kündigte bei der Infoveranstaltung "Hüttenberger- und Knappenberger Wochen" an. Die vielen geplanten Investitionen in der Gemeinde sollten Energie und positive Motivation bringen. Für das Musikzentrum sei Knappenberg der ideale Standort, weil die Musik hier beheimatet sei, meinte er und verwies auf das große Engagement der Bergkapelle Hüttenberg unter dem jungen Kapellmeister Josef Ofner. Blasmusik soll laut Haider auch der Schwerpunkt des Musikzentrums werden, da es in diesem Bereich großen Bedarf gebe. Einen "Verbündeten" für die Projekte in der Gemeinde Hüttenberg habe man im austria wirtschaftsservice (AWS) gefunden, das für die Bundesförderungen sorgen werde, sagte Haider. Ins Projekt Tibetzentrum wolle man auch versuchen, die Heft einzubinden. Insgesamt solle etwas Dauerhaftes und Nachhaltiges für das Tal geschaffen werden.

Kulturreferent Strutz erklärte, dass das Musikzentrum Knappenberg eine Außenstelle der Carinthischen Musikakademie Ossiach sein werde. Für das Gesamtprojekt sollen nach einer Adaptierung der Kosten sieben Mio. Euro aufgewendet werden. In das Musikzentrum alleine werden zwei Mio. Euro investiert. Mittel gebe es auch aus dem Kärntner Zukunftsfonds. Strutz strich den volkswirtschaftlichen Nutzen durch eine Kulturpositionierung hervor. Stetig steigende Musikschülerzahlen würden die enorme Nachfrage nach Fortbildung auf hohem Niveau unterstreichen. Interessenten seien für das Musikzentrum daher auch aus der benachbarten Steiermark zu erwarten. Strutz verwies noch auf weitere Maßnahmen des Landes, die den ländlichen Raum attraktiver machen und der Abwanderung entgegensteuern sollen. Er erwähnte u.a. Infrastrukturverbesserungen, die neue Wohnbauförderung sowie verbesserte Unterstützungen für Familien.

Details zum Musikzentrum präsentierte der Geschäftsführer der Landesimmobiliengesellschaft (LIG), Johann Polzer. Er sagte, dass man lange und intensiv geplant und so ein sehr gutes Ergebnis erzielt habe. Das Musikzentrum im Gebäude der Knappenberger Volksschule soll einen Veranstaltungssaal für 350 Zuseher und eine Bühne für 80 Musiker enthalten. Zudem werde es Seminarräume, Büros sowie Räume für die örtliche Musikschule und die Bergkapelle geben. Mit der vorhandenen Baustruktur wolle man behutsam umgehen, sagte Polzer.

Bei der Infoveranstaltung anwesend waren auch Landtagsabgeordnete Wilma Warmuth, Kulturabteilungsleiterin Erika Napetschnig, Musikschulwerk-Direktorin Barbara Ladstätter, LIG-Geschäftsführer Rene Oberleitner und der Künstler Harry Jeschofnig.
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