Vladyka: LH-Konferenz fordert Heizkostenzuschuss des Bundes

Bundeseinheitliche Regelung und Erhöhung entsprechend der Energiepreise notwendig

St. Pölten, (SPI) - Heizkostenzuschüsse sollen in Zukunft nicht nur von den Ländern, sondern auch vom Bund mitgetragen werden, das forderte die Landeshauptleutekonferenz. "Mit Freude, aber auch mit Verwunderung habe ich diese Forderung der Landeshauptleutekonferenz vernommen! Bisher hat sich ja die Niederösterreichische Volkspartei im Landtag immer gegen eine derartige Beteiligung des Bundes am Heizkostenzuschuss ausgesprochen", zeigt sich die Sozialsprecherin der SPNÖ, LAbg. Christa Vladyka, erfreut über die Forderung der Landeshauptleutekonferenz. "Ich hoffe, dass sich diese neue Linie auch im Landtag fortsetzen wird und die ÖVP-NÖ in Zukunft Forderungen nach einem Heizkostenzuschuss des Bundes ihre Zustimmung erteilen wird", fordert Vladyka.****

"Die Mehrkosten allein für die letzte Heizperiode wurden von Fachleuten mit rund 400 Euro für einen Durchschnittshaushalt veranschlagt. Vor allem Heizöl und Gas wurden drastisch teurer, durch den langen Winter wurde phasenweise sogar gutes Brennholz knapp. Für viele Menschen ist eine warme Wohnung unter diesen Umständen bereits zum Luxus geworden. In ihrem Interesse ist eine bundesweite Vereinheitlichung des Heizkostenzuschusses und besonders eine Erhöhung entsprechend der massiv gestiegenen Kosten dringend geboten", so Vladyka weiter. "Durch die ständig steigenden Mineralölpreise lukriert der Finanzminister erhebliche Mehreinnahmen während immer mehr Menschen in unserem Land im Sinne des Wortes auf Sparflamme kochen", so Vladyka abschließend.
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