ÖAMTC: Neues Ambulanzauto vergrößert Einsatzflotte des Clubs

"Fahrende Intensivstation" wird heute an das Rote Kreuz übergeben

Wien (OTS) - Der ÖAMTC stockt die Einsatzflotte seiner Schutzbriefdienste auf: Neben Ambulanzjet und Christophorus-Notarzthubschraubern gibt es ab sofort auch ein zweites, nagelneues Ambulanzauto, das in Wr. Neustadt stationiert wird. Das Fahrzeug wurde von den Spezialisten des Clubs in Zusammenarbeit mit dem Roten Kreuz eigens für Langstreckentransporte entwickelt. Heute Samstag, den 6. Mai 2006, wird das neue ÖAMTC-Ambulanzauto beim "Internationalen Tag des Roten Kreuzes" von 9 Uhr bis 12 Uhr am Hauptplatz in Wr. Neustadt präsentiert. Im Zuge der Veranstaltung findet auch die feierliche Schlüsselübergabe an das Rote Kreuz statt.

Mit dem bereits seit sieben Jahren vorhandenen ÖAMTC-Ambulanzauto in Wr. Neustadt wurden bisher rund 1.200 erkrankte oder verletzte Clubmitglieder auf Langstreckenfahrten aus dem In- und Ausland zurückgeholt. Die Fahrer und Sanitäter des Ambulanzautos, die vom Roten Kreuz gestellt werden, legten dabei über 700.000 Kilometer zurück. Auch beim neuen Ambulanzauto rechnet man mit einer Jahresleistung von rund 90.000 Kilometern. "Haupteinsatzgebiete werden sämtliche Nachbarländer Österreichs sein. Im Winter wird es auch Rückholungen von Schiurlaubern aus West- nach Ostösterreich geben", sagt Michael Tagunoff, Leiter der ÖAMTC-Ambulanzdienste.

"Das ÖAMTC-Ambulanzauto ist eine fahrende Intensivstation mit dem Komfort eines Vier-Sterne-Hotels", erklärt Tagunoff. "Wir haben alles an Bord, was für die Betreuung eines Intensivpatienten wichtig ist:
Medikamente und Infusionen, ein Beatmungsgerät der modernsten Bauart, ein Spezialmonitor zur Überwachung der Herz- Kreislauffunktionen, spezielle Spritzen zur Verabreichung von Kreislaufmedikamenten, Absauggerät etc.." Außerdem gibt es ein Gerät zur Wiederbelebung, den sogenannten Defibrillator, der im Bedarfsfall von einem Notarzt und eigens geschulten Notfallsanitätern eingesetzt werden kann. Für den Komfort sorgt vor allem eine speziell gefederte, schwingungs-absorbierende Trage, die den Patienten bestmöglich vor Stößen durch Fahrbahn-Unebenheiten schützt. Leichter verletzte Patienten können die Annehmlichkeiten einer DVD-Anlage samt Flat-Screen und Radio genießen. "Der Spezialumbau und die aufwändige Ausstattung haben ihren Preis. Knapp 100.000 Euro kostet ein Ambulanzauto", so Tagunoff.

Gut geschützt mit dem Schutzbrief

Die Alarmierung des Ambulanzautos erfolgt über die Schutzbrief-Nothilfe des ÖAMTC unter der Telefonnummer + 43 1 25 120 00. Ab der Alarmierung übernehmen die Mitarbeiter und Ärzte der Schutzbrief-Nothilfe alles - von der Absprache mit den Krankenhäusern bis zur Planung des Transportes. Für Inhaber des ÖAMTC-Schutzbriefes übernimmt der Club sämtliche Kosten. Den Schutzbrief gibt es exklusiv für ÖAMTC-Mitglieder. Geschützt sind neben dem Clubmitglied selbst auch dessen Partner und deren Kinder bis zum Ende jenes Jahres, in das deren 19. Geburtstag fällt. Der Schutzbrief gilt natürlich auch, wenn man nicht mit dem Auto, sondern zum Beispiel per Bahn, Bus, Schiff oder Flugzeug unterwegs ist. Neben medizinischen Notfällen helfen die Mitarbeiter der Schutzbrief-Nothilfe in fast allen Urlaubsländern der Erde mit 200 Schwesterclubs und 17 deutschsprachigen ÖAMTC-Notrufstationen in Europa bei Problemen auf Reisen.

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