- 02.05.2006, 14:20:02
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Roth-Halvax: Jugendliche sollen sich politisch stärker einbringen Bundesratspräsidentin mit Schulprojekt gegen Politikverdrossenheit
Wien (PK) – Bundesratsräsidentin Sissy Roth-Halvax möchte
gemeinsam mit den Betreibern des Internetspiels
www.powerofpolitics.com jungen Menschen die Lust auf Politik
vermitteln und ihnen die politischen Prozesse im Parlament näher
bringen. Schülerinnen und Schüler zwischen 16 und 18 Jahren aus
vier niederösterreichischen Schulen werden zunächst bei
www.powerofpolitics.com mit 20.000 bereits spielenden
österreichischen Online-Politikern um Wählerstimmen und Mandate
kämpfen. Im Spiel müssen die vier Schulklassen drei reale
Problemstellungen meistern, zu denen sie beim Abschlussevent im
Bundesrat am 21. Juni taugliche Gesetze verabschieden sollen. Um
sich zuvor selbst eine Meinung bilden zu können, werden die
Schüler verschiedene Recherchen, Interviews,
Bevölkerungsbefragungen und Vergleiche mit anderen Ländern im
Internetspiel durchführen. Ihr persönlicher Einsatz und ihr
Geschick entscheiden, ob sie ihre virtuelle Popularität in der
Bevölkerung steigern können und bei regelmäßig stattfindenden
Wahlen Regierungsverantwortung übernehmen dürfen.
Die erfolgreichsten Schülerinnen und Schüler des
Piaristengymnasiums Krems, des Erzbischöflichen Gymnasiums
Hollabrunn, des BG/BRG St. Pölten und der VBS HAK Mödling werden
dadurch Sitz und Stimme für eine simulierte Bundesratssitzung
erhalten. Am 21. Juni werden die Jungpolitiker zunächst in einer
Führung mit der Bundesratspräsidentin das Hohe Haus besichtigen
und eine Debatte im Nationalrat mitverfolgen und dann – mit Hilfe
von Experten – in simulierten Ausschusssitzungen ihre
Gesetzesvorschläge diskutieren. In einer gestellten Plenarsitzung
des Bundesrates können die Jugendlichen dann unter dem Vorsitz
der Bundesratspräsidentin ihre Gesetzesvorlagen einbringen. Über
diese Debatte wird auch der ORF berichten.
Bundesratspräsidentin Sissy Roth-Halvax hofft, dass mit diesem
Spiel der Politikverdrossenheit vieler Jugendlicher entgegenwirkt
werden kann: "Ich empfinde, dass bei der Jugend zu wenig
Engagement und zu wenig Interesse besteht, sich politisch
einzubringen. Dabei wäre das aber sehr wichtig. Denn das, was wir
heute für die Zukunft planen, betrifft ja morgen die Jugend. Ich
möchte erreichen, dass sich Jugendliche aktiver in Ihre
Zukunftsgestaltung einbringen."
Die Spielebetreiber Mag. Peter Merschitz und Tim Preuster
begrüßen diese Initiative der Präsidentin des Bundesrates und
sehen sich in ihrer Überzeugung "Politik kann spannend sein"
bestätigt. Merschitz: "Dass gerade ein Politik-Spiel das
erfolgreichste Browsergame in Österreich ist, hat uns selbst sehr
überrascht. Es zeigt aber auch, dass es ein Potenzial an
politikinteressierten junger Menschen gibt, die es zu erreichen
gilt. Diese Aktion wird für die Spieler aber auch für uns
Betreiber eine recht spannende Sache." (Schluss)
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