- 02.05.2006, 13:08:00
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VP-Aigner: Stadt Wien muss mehr für die Sicherheit junger Menschen tun
Wien (VP-Klub) - "Es ist schön, wenn die Frau Präsidentin heute
über Erfolge berichtet hat, die einzig und allein auf die
Reformbemühungen des Bundes zurückzuführen sind. Sie täte aber auch
gut daran, in ihrer Funktion als amtsführende
Stadtschulratspräsidentin ihr Scherflein dazu beizutragen", erklärte
heute ÖVP Wien Gemeinderat Wolfgang Aigner in Reaktion auf die
gemeinsame Pressekonferenz von Stadtschulratspräsidentin Susanne
Brandsteidl und Roland Horngacher.
Aigner erinnerte in diesem Zusammenhang an das Fehlen von
flächendeckender Schulmediation an Wiens Schulen. "Diese Maßnahme
wird von Experten befürwortet. Aber Brandsteidl und die dafür
zuständige SP-Stadträtin Laska haben trotz vorhandener Kompetenzen
wenig getan, um ein solches Angebot flächendeckend an Wiens Schulen
einzuführen."
Zudem forderte Aigner einen merklichen Ausbau der Kapazitäten der
Wiener Jugendwohlfahrt und verstärkte Bemühungen um die
außerschulische Jugendarbeit. "Die Aufgaben und Herausforderungen
sind gestiegen. Doch die Ressourcen sind nicht im selben Ausmaß
gewachsen. Hier ist die SP-Stadtregierung gefordert", so Aigner.
Gehrers Verhaltensvereinbarung wird von Wien boykottiert
Ein wesentliches Instrument zur Hebung der Sicherheit in den Schulen
und für einen besseren Umgang untereinander wäre für Aigner die
Umsetzung der von Bildungsministerin Gehrer vorgeschlagene
Verhaltensvereinbarung. "Diese Vereinbarung, die Rechte und Pflichten
aller am Schulalltag Beteiligten regelt und damit für ein friedliches
Miteinander in Wiens Schulen sorgen könnte, wird aber von den Wiener
Sozialisten boykottiert und in Wien nicht realisiert. Von SPÖ Seite
ist immer nur von den Rechten der Schülerinnen und Schülern die Rede,
dass diese aber auch Pflichten haben, darauf wird von der roten
Rathausmehrheit vergessen", schließt Aigner.
Rückfragehinweis:
ÖVP-Klub der Bundeshauptstadt Wien
Tel.: (++43-1) 4000 / 81 913
Fax: (++43-1) 4000 / 99 819 60
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