Schabl: Ramsar-Zentrum in Schrems unterstreicht landschaftliche Reize des Waldviertels

Bogen spannt sich von kleinsten Wasserlebewesen bis zu am Wasser lebenden Säugetieren

St. Pölten (SPI) - Als einen besonderen Tag für den Naturschutz in Niederösterreich bezeichnet der NÖ Naturschutzreferent, LR Emil Schabl, die heutige Eröffnung des "Ramsar-Zentrums" in Schrems. Das Zentrum unterstreicht die besonderen landschaftlichen Stärken des Waldviertels und des benachbarten Südböhmen mit ihren ausgeprägten Feuchtgebieten. "Hier entstand ein Haus, wo sich der Bogen von kleinsten Wasserlebewesen bis zu dem am Wasser lebenden Vögeln und Säugetieren spannt. Eine unschätzbare Gelegenheit für Jung und Alt sich über Zusammenhänge in der Natur zu informieren und Einblicke in das wunderbare Wechselspiel von Fauna und Flora zu bekommen", freut sich der NÖ Naturschutzreferent, LR Emil Schabl.****

Das Besucherzentrum, das anschaulich Feuchtgebiete, wie naturnahe Flüsse, Teiche, Moore und Feuchtwiesen, und deren Bedeutung in Innen-und Außenbereichen darstellt, schärft das Verständnis für die Abläufe in der Natur. Gemeinsam mit dem Naturpark Hochmoor Schrems, an dessen Eingang das neue "UnterWasserReich" liegt, bietet sich hier ein attraktives Angebot für Besucher, um über die Reize der Waldviertler Natur mehr zu erfahren.

Das Ramsar-Abkommen ist ein internationales Abkommen zum Schutz von Feuchtgebieten. Es ist eines der ältesten internationalen Vertragswerke zum Umweltschutz. Bis dato sind 150 Staaten der Konvention beigetreten, in Österreich wurden bisher 19 Gebiete in die "Liste international bedeutender Feuchtgebiete" aufgenommen.

"Naturschutz geht alle Niederösterreicher und Niederösterreicherinnen etwas an. Wir alle wissen, wie sensibel ein Ökosystem ist, wie leicht es aus seinem Gleichgewicht kommt und welchen Stellenwert das Wasser einnimmt. Es ist einfach durch nichts zu ersetzen, denn Wasser ist die Quelle allen Lebens. Daher gilt es, Probleme und Projekte zum Schutz von wassergebundenen Lebensräumen schnell, effizient und weitblickend voranzutreiben", so LR Schabl abschließend.
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