Anti-Doping-Gesetz: Pfeffer - Auf Prävention, Vorbeugung und Aufklärung setzen

Prähauser: Gut Ding braucht Weile, erste Anträge schon 2003 gegeben

Wien (SK) - "Besonders wichtig ist es, auf Prävention, Vorbeugung und Aufklärung beim Thema Doping zu setzen", betonte SPÖ-Abgeordnete Katharina Pfeffer am Donnerstag im Nationalrat. Doping widerspreche auch dem Grundsatz von Fairness und daher müsse das gemeinsame Ziel "die Reduzierung und gänzliche Ausmerzung des Problems Doping im Sport sein". "Gut Ding braucht Weile", kritisierte SPÖ-Abgeordneter Stefan Prähauser, denn erste Anträge zum Anti-Doping-Gesetz habe es schon im Jahr 2003 gegeben. ****

Prähauser betonte, dass es nach dem "SuperGAU von Turin" mit dem Konsens der vier Parteien ein gutes Gesetz gebe. Dieses Gesetz "trägt dazu bei, in Zukunft besser kontrollieren zu können" - und dazu sind beide Seiten gefordert - die, die kontrollieren, und jene, die davon abhängig sind und sich den Kontrollen stellen. Für Pfeffer ist bei der Reduzierung und Ausmerzung des Problems Doping auch die Mitarbeit jedes einzelnen Vereinsmitglieds und Vereinsfunktionärs gefragt. "Man muss in Vereinen, Schulen und Fitnessstudios auf die Gefahr des Dopings hinweisen", so Pfeffer. Natürlich sei mit Doping auch ein Wirtschaftsfaktor verbunden, "dieses große Problem müssen wir in den Griff bekommen". (Schluss) sf

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