Rada: "Allerhöchste Zeit, Hochwasserschutz-Maßnahmen umzusetzen"

Rada ortet Versäumnisse der Bundesregierung bei Donauschutzdämmen

Wien (SK) - Vor dem Hintergrund der jüngsten Hochwasserkatastrophe entlang der March sei es "allerhöchste Zeit, die Maßnahmen zum Hochwasserschutz endlich umzusetzen", forderte SPÖ-Abgeordneter Robert Rada am Donnerstag im Nationalrat. Vor allem Vizekanzler Gorbach, Umweltminister Pröll und Landeshauptmann Pröll, die sich so verhielten, als "geht sie das alles nichts an", seien hinsichtlich der Umsetzung dieser Maßnahmen gefordert. Rada ortete auch bezüglich der Donauschutzdämme nördlich der Donau "riesige Probleme" - die Dämme bröckelten seit Jahren - hier hätte die Bundesregierung seit 2002 nichts gemacht, geißelte der SPÖ-Abgeordnete die "Versäumnisse" der Regierungsparteien. ****

Bezüglich der Dienstfreistellung für freiwillige HelferInnen sei dafür Sorge zu tragen, dass diese HelferInnen "nicht Privaturlaub nehmen müssen" und keine "Versicherungsschäden" zu gewärtigen hätten, gleichzeitig müsse die Sicherheit ihrer Familien und ihres Arbeitsplatzes gewährleistet sein, unterstrich Rada.

Die vom Hochwasser betroffenen Menschen hätten seitens des Landes und des Bundes das "Recht, dass ihnen geholfen wird", bekräftigte der SPÖ-Abgeordnete. Im Bereich March/Thaya sei seit 1997 bekannt, dass "die Dämme bröckeln und diese die Bevölkerung nicht mehr sichern können", so Rada, der sich klar gegen "Autobahnen für Hochwasser-führende Flüsse" aussprach und für "biologisch und ökologisch sinnvolle Lösungen" plädierte. Viele Menschen seien von der Überschwemmung betroffen, da könne es nicht sein, dass die verantwortlichen Politiker so tun, als gehe sie alles nichts an - und allerhöchstens "mit der Gießkanne durchs Land laufen und vom Zeitwert zwischen 30 und 50 Prozent" erstatten, betonte Rada.

Rada machte abschließend klar, dass es nicht sein könne, dass "immer erst etwas Großes passieren muss, bevor seitens der Bundesregierung etwas passiert". (Schluss) mb

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