Eder zu Teststrecke Tempo 160: "Hören wir mit diesem Umfug auf"

Wien (SK) - "Tests sollte man auf Teststrecken machen, aber nicht auf Autobahnen, wo sich alle bewegen, alte und junge Menschen, Menschen, die besser und Menschen, die weniger gut Auto fahren können", unterstrich SPÖ-Verkehrssprecher Kurt Eder am Donnerstag im Nationalrat bei einer Debatte zu Tempo 160. ****

"Was soll Neues herauskommen, wenn man auf zwölf Kilometer Autobahn, 160 km/h fahren darf?", fragte Eder. Zudem koste die "bestbewachte Strecke in ganz Österreich" eine Menge Geld. Das Argument Mainonis, dass die Todesfälle bei Verkehrsunfällen zurückgegangen seien, ließ Eder nicht gelten. "Gerade weil diese Fälle zurückgegangen sind, sollten wir jetzt nicht mehr Risiko eingehen", so Eder. Alle Expertenergebnisse würden zeigen, dass bei schneller Geschwindigkeit höhere Lärmentwicklung, höherer CO2-Ausstoss und größere Gefährdung zu verzeichnen seien.

"Das Argument, dass keiner 160 fahren muss, lasse ich nicht gelten", so Eder. Klar sei, dass jemand, der 160 km/h fährt, einen anderen der nur 80 km/h fährt, um ein Vielfaches mehr gefährde, da der Bremsweg ein ganz ein anderer sei. "Einer der schnell fährt, gefährdet nicht nur sich selbst, sondern auch alle anderen Verkehrsteilnehmer", betonte Eder. (Schluss) sk

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