Semantische Technologien - die Zukunft des E-Commerce

Im Inkubator INiTS betreutes Start-up Smart Information Systems als Vorreiter für intelligente Suchanwendungen

Wien (OTS) - Semantische Technologien ermöglichen es, dass Unternehmen ihre Angebote in einer für Maschinen verständlichen Form auf ihrer Website veröffentlichen. Denn während heute Produkteigenschaften von im Internet publizierten Angeboten nur für den menschlichen Betrachter verständlich sind, können alle auf Semantischen Technologien basierenden digitale Assistenten in Zukunft verstehen, dass es sich bei einem auf einer Herstellerseite veröffentlichten Produkt z.B. um eine Digitalkamera mit 5,1 Megapixel und 3-fach optischen Zoom handelt.

Markus Linder, einer der vier Gründer des heimischen im Inkubator INiTS betreuten Startups Smart Information Systems, präsentierte kürzlich einen Prototyp für eine derartige intelligente Suchanwendung. "Der Smart Assistent durchsucht das Internet nicht auf Basis von Stichwörtern wie bisherige Suchmaschinen, sondern befragt erst den Benutzer nach den Eigenschaften, die ein gewünschtes Produkt aufweisen soll. Anhand dieser Kriterien werden dann alle in Maschinen interpretierbarer Form publizierten Daten durchsucht.

Univ. Prof. Dr. Dieter Fensel vom Digital Enterprise Research International wies im Rahmen der Präsentation auch insbesondere auf die internationale Bedeutung von Semantischen Technologien hin, denn die großen Player der Industrie bringen sich intensiv in die technologischen Entwicklungen, die vom World Wide Web Consortium (W3C) geleitet werden, ein.

Auch aus volkswirtschaftlicher Sicht gewinnt die Thematik immer mehr an Relevanz, was sich auch im großen Interesse von Industrie und Wirtschaft widerspiegelt. "Auf semantischen Technologien basierender E-Commerce ermöglicht es letztendlich, dass die Konsumenten praktisch alle am Markt verfügbaren Angebote in ihren Entscheidungsprozess mit einbeziehen können. Daher ist insgesamt mit einer effizienteren Allokation der Ressourcen zu rechnen, was wiederum die Gesamtproduktivität erhöht und Ressourcen für einen anderen Einsatz freimacht", so Univ. Prof. Dr. Heinrich Otruba von der Europäischen Kommission in Brüssel.

"Österreich hat im Semantic Web Bereich mit gut vernetzten Spitzen-Forschungseinrichtungen und innovativen Unternehmen eine hervorragende Ausgangsposition im internationalen Wettbewerb und erste Anwendungen stehen bereits wenige Monate vor der Markteinführung. Auch öffentliche Einrichtungen wie die Wirtschaftskammer Österreich unterstützen die Entwicklungen und werden damit ganz wesentlich dazu beitragen, dass Österreich im Semantic Web basierten E-Commerce eine internationale Vorreiterrolle einnehmen wird", gibt sich Linder überzeugt.

Mehr Information zu diesem Thema finden Sie auch in einem Artikel mit dem Titel "The realization of Semantic Web based E-Commerce and its impact on Business, Consumers and the Economy" unter http://www.smart-infosys.com.

Smart Information Systems ist ein vom AplusB Zentrum INiTS (Gründerservice der Universität Wien, TU Wien und ZIT) erfolgreich betreutes und vielseitig unterstütztes Gründungsvorhaben. www.inits.at

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