Sozialdemokratischer Wirtschaftsverband (SWV): KMU-Paket ist Schuldeingeständnis der ÖVP-Bundesregierung

200 Millionen Euro sind Peanuts im Vergleich zu den ÖVP-Versäumnissen an den Selbstständigen

Wien (OTS) - "In den letzten sechs Jahren hat die ÖVP-dominierte Bundesregierung den Selbstständigen eine Belastung nach der anderen vor die Füße geknallt. Die Abschaffung jeglicher Form der Investitionsbegünstigung ist nur die Spitze des Eisberges. Nun passiert, was Schüssel&Co. gern vor Wahlen tun. Man besänftigt das potenzielle Wahlvolk mit so genannten Wahl-Zuckerln. In diesem Fall 200 Millionen Euro für Kleinst-, Klein- und Mittelbetriebe (KMU). Eine Zielgruppe, die seitens der ÖVP in den letzten Jahren schmählich im Stich gelassen wurde", so Fritz Strobl, Fraktionsvorsitzender des SWV in der Wirtschaftskammer Österreich.

Die heute beschlossenen 200 Millionen Euro sind lediglich kurzfristige kosmetische Maßnahmen. "Die ÖVP-Bundesregierung unterschätzt die Intelligenz der Selbstständigen. Sie haben nicht vergessen, dass in den letzten Jahren rund 1.000 Großbetriebe durch die "Steuerreform" mit 1,3 Milliarden Euro unterstützt wurden. Wenn man bedenkt, dass die österreichische Wirtschaft zu 98% aus KMU besteht, ist der Vergleich "1,3 Milliarden an die Großen contra 200 Millionen an KMU lächerlich", bedauerte Strobl.

Was würde die KMU tatsächlich und nachhaltig unterstützen? "Die Wiedereinführung einer steuerlichen Investitionsbegünstigung für Betriebe, günstigere Unternehmenskredite durch einen "Stabilitäts-und Wachstumsfonds" und die Abschaffung der Mindest-Körperschaftssteuer", schloss Strobl.

Rückfragen & Kontakt:

Mag. Marion Enzi
Presse- und Öffentlichkeitsarbeit
Sozialdemokratischer Wirtschaftsverband
Tel.: +43 (1) 5224766 12
Fax: +43 (1) 5262352
Mobil: +43 (664)8304337
marion.enzi@wvwien.at
www.wirtschaftsverband.at

OTS-ORIGINALTEXT UNTER AUSSCHLIESSLICHER INHALTLICHER VERANTWORTUNG DES AUSSENDERS | WVO0001