Moser: Gorbach muss zu Tempo 160 im Parlament Rede und Antwort stehen

160-Tempowahn soll Splittergruppe BZÖ ins Parlament helfen

Wien (OTS) - "Obwohl überhöhte Geschwindigkeit auf Autobahnen die Unfallursache Nummer Eins ist und Gorbachs 160-Wahn zum Rasen verleitet, hält Gorbach an diesem seinen offenkundig letztem Strohhalm verkrampft fest", erklärt die Verkehrsprecherin der Grünen, Gabriela Moser, die heute in einer so genannten Anfragebesprechung den Verkehrsminister zur parlamentarischen Behandlung des Themas befragt.

Gorbach wird beantworten müssen, wie er zu begründen versucht, dass der Tempo-Wahn die AutofahrerInnen 5,2 Mio. Euro kostet. Das entspreche übrigens 130.000 Tankfüllungen zu vierzig Euro. Mit freiem Auge sei erkennbar, dass Abgase und Lärm in keiner Relation zur eingesparten Zeit von einer Minute auf der Teststrecke stehe.

Moser befragt Gorbach auch zum monatelangen Ausfall der Section Controll auf dem Wechsel, wodurch durch falsche Angeben auch Unfälle mitverursacht wurden.

Überdies fragt Moser, ob denn nun bei Schönwetter womöglich alle AutofahrerInnen 160 km/h fahren müssten, da sich laut Gorbach ‚die Verkehrsteilnehmer durch die künftig nach Straßenverhältnissen sowie nach wetter- und verkehrsabhängigen Gegebenheiten ermittelten Geschwindigkeitslimits in homogeneren Geschwindigkeitsbandbreiten bewegen’ würden. (Originalzitat aus 3637AB)

"Der 160-Wahn soll den Einzug des Splittergruppe BZÖ in das Parlament ermöglichen. Gorbach riskiert aus rein populistischen parteipolitischen Gründen das Leben und die Gesundheit von Menschen", schließt Moser.

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