Leitl begrüßt KMU-Paket: "Förderung von Kleinbetrieben ist Turbo für Wachstum und Arbeitsplätze!"

Einnahmen-/Ausgabenrechner im Zentrum: Stärkung der Betriebsmittel und Investitionen, bessere Abzugsfähigkeit von Verlusten, Finanzierungsoffensive bei Mikrokrediten

Wien (PWK262) - "Die Wirtschaft begrüßt den heutigen Beschluss des Ministerates, ein Maßnahmen-Paket zur Stärkung der Klein- und Mittelbetriebe im Ausmaß von rund 200 Millionen Euro noch heuer umzusetzen." Für den Präsidenten der Wirtschaftskammer Österreich, Christoph Leitl, kommt das KMU-Paket gerade jetzt zum richtigen Zeitpunkt: "Österreich steht vor einem Konjunkturaufschwung - der Export boomt, die private Nachfrage und die Investitionen ziehen langsam an. Zu diesem Zeitpunkt ist eine gezielte Förderung und Entlastung der Kleinbetriebe ein wichtiger Konjunkturanschub, der dem Wirtschaftswachstum und der Beschäftigung zusätzliche Impulse verleihen wird. In einer konjunkturell wichtigen Phase ist dies ein richtiger und wichtiger Schritt, zusätzliche Arbeitsplätze durch den Jobmotor KMU zu schaffen."

Leitl begrüßt insbesondere, dass die kleinsten Unternehmen, die Einnahmen-/Ausgabenrechner, so wie von der Wirtschaftskammer Österreich gefordert, im Mittelpunkt des KMU-Pakets stehen: "Der Wirtschaft ist es nicht darum gegangen, dass jetzt Einzelpersonen steuerliche Vorteile haben. Uns ist es stets darum gegangen, dass Geld, welches im Betrieb verbleibt, steuerlich begünstigt behandelt wird und so der Anreiz für eine betriebliche Weiterentwicklung, für die Steigerung von Investitionen und Arbeitsplätzen gegeben ist. Die Einführung eines Freibetrages für Gewinne, die im Unternehmen investiert werden, bringen den Einnahmen-Ausgaben nicht nur einen Investitionsanreiz, sondern entsprechen auch einer Senkung der Steuerlast von rund 140 Millionen Euro auf nicht entnommene Gewinne." Weiters soll die Abzugsfähigkeit von Anlaufverlusten von 3 auf 7 Jahre ausgedehnt werden, was eine Entlastung der Kleinbetriebe von 25 Millionen Euro bedeutet. Leitl: "Im Zug der parlamentarischen Behandlung werden wir uns dafür einsetzen, dass nicht nur Anlaufverluste, sondern alle Verluste - so wie bei allen anderen Unternehmen - auch bei Einnahmen-/Ausgabenrechnern mit künftigen Gewinnen gegenverrechnungsfähig werden." Wichtig ist dem WKÖ-Präsidenten auch, dass es eine spezielle Finanzierungsoffensive für Kleinbetriebe (zusätzliche günstige Mikrokredite, höhere Haftungsrahmen für Betriebsmittelkredite, Erweiterung des Double Equity-Garantiefonds) geben wird und die Kleinunternehmergrenze bei der Umsatzsteuer von 22.000 auf 30.000 Euro angehoben wird, wodurch 100.000 Unternehmer mit rund 10 Millionen Euro entlastet werden.

Auch die übrigen Punkte des KMU-Pakets finden die Zustimmung der Wirtschaft. Seien es die Pläne für eine Senkung der betrieblichen Bürokratiekosten, ein besserer Schutz für KMU-Innovationen oder die Aufhebung der Untergrenze für Tourismusförderungen. Leitl: "Das Ziel der Regierung, Klein- und Mittelbetriebe ins Zentrum eines Wachstums-Pakets zu stellen, ist goldrichtig. Das KMU-Paket ist deshalb ein Turbo für betriebliche Weiterentwicklung, für mehr Investitionen und Arbeitsplätze in Österreich." (RH)

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