Wurm: Projekt SOS-Kinderdorf verdient einen Nobelpreis

Wien (SK) - SPÖ-Abgeordnete Gisela Wurm "ist froh und stolz, dass das Projekt SOS-Kinderdorf - das einen Nobelpreis verdient - durch einen Vier-Parteien-Antrag nominiert wird". Wurm betonte am Donnerstag im Nationalrat, dass die weltumspannende Idee und einzigartige humanitäre Initiative des SOS-Kinderdorf-Gründers Hermann Gmeiner "nicht stehen geblieben ist". Gestern, am 26. April 2006, jährte sich der Todestag Gmeiners zum zwanzigsten Mal. Gmeiner hat 1949 - darauf ist die Tirolerin Wurm besonders stolz - in Imst das erste SOS-Kinderdorf geschaffen. ****

Gmeiner habe in der Nachkriegszeit - gekennzeichnet durch Elend, Hunger und zerrüttete Familien - die Idee gehabt, Kriegswaisen eine Heimat zu geben. Das erste SOS-Kinderdorf, das Haus Frieden, wurde 1949 in Imst errichtet und die SPÖ-Abgeordnete betonte, dass "Frieden nur möglich ist, wenn die sozialen Bedingungen stimmen". Als mittelloser Medizinstudent fand der SOS-Kinderdorf-Gründer 1949 bei den Behörden kein Gehör, doch die Bevölkerung folgte seinem Spendenaufruf. Gmeiner starb 1986, "damals gab es weltweit über 1000 Kinderdorfprojekte in über 100 Ländern", führte Wurm aus. Heute sind es 132 Länder mit den verschiedensten Projekten, zurzeit gehe man beispielsweise auf Probleme der Kinderrechte ein. (Schluss) sf

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