ÖH: Bildungsabbau-Kurs durch leere Versprechen

Schrittweise Ausweitung von Zugangsbeschränkungen

Wien (OTS) - Dass, wie in der heutigen Ausgabe von Die Presse veröffentlicht, nun 200 Studienplätze weniger für Medizinstudierende zur Verfügung stehen sollen, als ursprünglich vom Bildungsminsterium angekündigt, stellt für die ÖH (Österreichische HochschülerInnenschaft) eine weitere vermeidbare Belastung für die Studierenden dar.

Barbara Blaha aus dem Vorsitzteam der ÖH: "Durch die bisher eingeführten Zugangsbeschränkungen wurde bereits ein massiver Einschnitt in die Universitätslandschaft vorgenommen. Doch wird es auf die Spitze getrieben, wenn bestehende Beschränkungen stückweise ausgeweitet werden - Gehrer hat erneut ihr Versprechen gebrochen."

"Als Konsequenz der langen Wartelisten bei den Medizinstudien die Zahl der Erstzulassungen zu senken, ist nicht nur unfair, sondern auch grotesk. Durch einen zusätzlichen Aufnahmestopp ist sie weiter auf Bildungsabbau-Kurs", stellt Rosa Nentwich-Bouchal aus dem Vorsitzteam fest.

"Nicht die Teilhabe am Studium sollte beschränkt werden, es muss endlich der politische Wille aufgebracht werden mehr Budget zur Verfügung zu stellen um den Wissensdurst der jungen Generation zu stillen und dem vernünftig Rechnung zu tragen", so das Vorsitzteam abschließend.

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