Grüne befürchten Transitschwall nach der heutigen Freigabe der S 1

Fasan: "Versprochene Verkehrsberuhigung in den Ortszentren noch immer ausständig"

St. Pölten (Grüne) - "Die heutige Verkehrsfreigabe der S 1 wird einen ungeahnten Schwall an LKW - Transit nach Ostösterreich bringen. Diese Zunahme im LKW - Transit wird sich auch großräumig auf der A 21 und auf der A 2 auswirken. Denn hier wird ein Nadelöhr in der Verbindung von Nordost- und Südeuropa geöffnet", so kommentiert der grüne Verkehrssprecher LAbg. Martin Fasan die heute - wie üblich pompös abgefeierte - Verkehrsfreigabe der S1 zwischen Vösendorf und Schwechat. Gleichzeitig mahnen die Grünen mit Nachdruck die Verwirklichung der um UVP - Verfahren versprochenen Verkehrsberuhigungs- und Rückbaumaßnahmen an der B 10 und der B 11 ein.

Im UVP - Verfahren wurden ganz klare Versprechungen diesbezüglich gemacht, wie etwa Rückbaumaßnahmen und LKW-Fahrverbote in den Gemeinden entlang der B11, entlang der L 2003 (von Himberg bis Schwechat) und speziell in Schwechat auf der B 10.
Weiters war auch eine Sperre der B 11 zwischen Achau und Maria Lanzendorf und eine Sperre der B 10/Wiener Straße in Schwechat schriftlich fixiert. Fasan: "Die Rückbaumaßnahmen sind nach wie vor ausständig. Nur gleichzeitig gesetzte Maßnahmen können langfristig den gewünschten Effekt der Verkehrsberuhigung in den Gemeinden entlang der B 11 und der L 2003 bringen. Es besteht daher kein Grund für LH Pröll, für diese Maßnahmen noch Verkehrszählungen und Testprojekte zu fordern. Denn all dies wurde im UVP-Verfahren bereits geprüft und fixiert." Für die Grünen sind die fehlenden Rückbaumaßnahmen Anlass für eine Anfrage an den zuständigen Landeshauptmann.

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