Grüne Wien: S1 schadet Wien mehr als sie bringt.

Maresch: "Südosttangente wird durch S1 nicht lange entlastet."

Wien (OTS) - "Es ist schon seit langem klar, dass die S1 die Südosttangente nicht entlasten wird, sondern noch viel mehr Autoverkehr - bis zu 50.000 zusätzliche Fahrzeuge pro Tag - nach Wien hereinschaufeln wird", kommentiert Rüdiger Maresch, Umweltsprecher der Grünen Wien die heutige Eröffnung der Wr. Südumfahrung (S1, ehemals B301 genannt).

So sagte etwa schon im Jahr 2000 der Asfinag-Projektleiter Guido Seidel zur APA: "Die B301 wird die Süd-Ost-Tangente (A 23) nicht entlasten. Zwar wird sie etwa zehn Prozent Verkehr abziehen, aber hier handelt es sich nur um eine Verkehrsverlagerung. Die Süd-Ost-Tangente wird wieder durch innerstädtischen Verkehr aufgefüllt". Stadtrat Schicker hat diesen Aussagen damals nicht widersprochen.

Anhand des Mega-Einkaufszentrum-Projekts von Stronach in Rothneusiedl - behübscht mit einem kleinem Fußballstadion - wird klar, dass die S1 auch zu einer großen Belastung für die innerstädtische Wiener Wirtschaft führen wird. Das gleiche gilt natürlich auch für die geplante Weiterführung der S1 nach Norden, besser als Lobauautobahn bekannt. "Isolierte Einkaufs- und Gewerbestandorte auf der "grünen Wiese" schwächen die Geschäfte im Bezirksinneren. Kaufkraftabfluss und mehr Verkehr sind die direkte Folge dieser falschen Raumordnungspolitik", erklärt Maresch. "Allen voran Bürgermeister Häupl trägt für diese eklatante Schwächung der Wiener Wirtschaft die Verantwortung."

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