BAWAG - Bures: Kanzler Schüssel agiert verantwortungslos

ÖVP schadet dem Finanzplatz Österreich

Wien (SK) - SPÖ-Bundesgeschäftsführerin Doris Bures wirft Bundeskanzler Schüssel vor, in der Bawag-Affäre verantwortungslos zu agieren. Schüssel hatte im Anschluss an den Ministerrat erklärt, die Bawag zum Wahlkampfthema zu machen. "Dass ein Bundeskanzler nicht davor zurückschreckt, einem Bankinstitut mit 6.000 Beschäftigten und zig-tausenden Sparern sowie dem gesamten Finanzplatz Österreich schwer zu schaden, ist einzigartig", so Bures am Donnerstag gegenüber dem SPÖ-Pressedienst. ****

Mit ihren Störmanövern gefährde die ÖVP die ordnungsgemäße und sachliche Abwicklung des geplanten Bawag-Verkaufs. Schüssel stelle parteipolitische und persönliche Interessen vor jene des Wirtschaftsstandorts Österreich.

Für Bures ist offensichtlich, dass die ÖVP damit vor allem von ihrer politischen Bilanz ablenken will: Rekordarbeitslosigkeit, fehlende Gesundheitsreform, bildungspolitisches Versagen, Pensionskürzungen und unzählige Belastungen.

Schüssel stellt sich hinter Schmutzkübelkampagne

Überraschend und aufschlussreich ist es für die SPÖ-Bundesgeschäftsführerin, dass sich Schüssel unverhohlen hinter die üble Schmutzkübelkampagne der ÖVP Niederösterreich stellt. Damit werde klar, dass der Bundeskanzler selbst für den ÖVP-Wahlkampfstil der Unwahrheiten, Untergriffe und Verunglimpfungen verantwortlich sei. "Das ist eines Bundeskanzlers unwürdig", so Bures abschließend. (Schluss) se

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