Gorbach: ÖBB-Ergebnis schreibt Erfolgsbilanz der Bahnreform fort

Wien (OTS) - "Der neue Rekord bei der Bahn bereits im ersten Jahr der operativen Tätigkeit beweist, dass die Bahnstrukturreform richtig war und das Unternehmen wirtschaftlich besser dasteht als je zuvor -trotz der ständigen Unkenrufe der Opposition", kommentierte Verkehrsminister Hubert Gorbach die positive ÖBB-Bilanz 2005. Diese sei auch gleichzeitig eine Erfolgsbilanz der Bahnreform. Die Erfolge des Managements zeigten das in aller Deutlichkeit und straften alle Kritiker Lügen, die die Reform schlecht reden wollten.*****

Besonders erfreulich sei die Steigerung der Produktivität um 15,2%, die Fahrgastzuwächse im Personenverkehr (+3,7% im Fernverkehr, +1,7% im Nahverkehr) und 10% Umsatzsteigerung bei der Rail Cargo Austria. Gorbach: "Die Qualitätsoffensive der ÖBB bei den Fahrzeugen und die Rekordinvestitionen des Bundes in die Bahninfrastruktur sind der richtige Weg, neue Kunden durch ein attraktives Bahnangebot zu gewinnen. Mit rund 1,5 Mrd. Euro pro Jahr investiert diese Regierung in den Ausbau und die Modernisierung der Bahninfrastruktur soviel wie noch nie zuvor." Aber auch die neue Qualitätsoffensive bei den Fahrzeugen stelle ein bisher noch nie da gewesenes Investitionsvolumen dar. Dieses umfasste im Jahr 2005 231 Mio Euro (für 80 Talent- und 20 Desirowägen) für die Modernisierung im Nahverkehr. Weiters würden im Fernverkehr von 2008 bis 2013 700 Mio Euro in das Projekt Railjet investiert, womit Hochgeschwindigkeitszüge angeschafft würden, die in Komfort und Ausstattung internationale Spitzenmaßstäbe erfüllten. Außerdem würden beginnend mit 2006 weitere 400 Mio Euro in Nahverkehrsgarnituren investiert. "Damit werden die Versäumnisse der 90er Jahre nachgeholt und die Komfortstandards wieder auf State-of-the-Art-Niveau angehoben", so der Verkehrsminister.

Erfreulich sei auch, dass die Zahl der Krankenstände und deren Dauer rückläufig sind, was nicht zuletzt auf verstärkte Kontrollen zurückzuführen ist. Insgesamt ging die Zahl der Krankenstände aller ÖBB-Mitarbeiter von durchschnittlich 23 auf 22 Tage zurück (bei 46.000 Mitarbeitern ein gewaltiges Ausmaß).

"Die Bahnreform 2003 war ein Meilenstein für die Wettbewerbsfähigkeit und größere Wirtschaftlichkeit bei der Bahn. Auch die schamlosesten Kritiker müssen das jetzt erkennen. Dass das so bleibt, daran wird der Bund als Eigentümer auch in Zukunft weiterarbeiten - wir sind noch nicht am Ziel", schloss Gorbach. (Schluss)

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